Jemand der für meine Begriffe an einer der durchschaubarsten und unsexyiesten Werbekampagnen der letzen Jahre mitgearbeitet hat, diese aber offensichtlich für neu, toll und innovativ hält, und jemand der seit 4 Jahren ein Werbenetzwerk für Blogger betreibt, an welchem der Großteil interessierter Blogger gar nicht teilnehmen kann, weil dort nur rund 40 ausgesuchte, häufig befreundete Blogs gelegentlich mit Werbebanner versorgt werden, sitzen im Rahmen der Social Media Week Berlin auf einem Panel zum Thema “Social Media Marketing” und sprechen über genau das. Alle diejenigen, die sich aufgrund des Themas und den Gästen eine interessante Diskussionsrunde erwartet hatten, wurden massiv enttäuscht. Dieses Panel war mit großem Abstand das langweiligste und unmotivierteste, was ich in diesem Bereich jemals verfolgt habe. Dies gilt nicht nur für die Diskussionspartner, sondern auch für den schwerfälligen Moderator.
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Wir sind alle Social Media Berater

by Marius on 14. Januar 2010 · 4 comments

Ein bisschen Know-how zu den Themen Klicks und Doppelklicks reicht in der heutigen Zeit aus, um sich selber Social Media Berater zu nennen. Und sind wir ehrlich: wer von uns Netzaktiven ist denn heutzutage kein Social Media Berater? Welcher Blogger, Microblogger oder Profileausfüller könnte seiner Oma nicht die Vorteile oder die Intention von Twitter, Blogs, Facebook und Konsorten erklären?
Wenn ein Social Media Berater jemand ist der in Social Media Netzwerken unterwegs ist und sich gut damit auskennt, dann sind wir irgendwie alle Social Media Berater.
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Bobby Long

by Marius on 13. Januar 2010 · 5 comments

Als ich noch heimlich Vampirfilme geschaut und die Bravo gelesen habe, wäre der Oberteenievampir Robert Pattison vielleicht mein Mann gewesen. Also im übertragenen Sinne. Heute interessiere ich mich neben Wurstbrote mit Senf hauptsächlich für Musik, und dementsprechend ist mir Pattinsons Kumpel Bobby Long wesentlich lieber als die männliche Hauptrolle aus dem Film Twilight. Alleine schon der Name, Bobby Long, welcher Mann würde nicht gerne … aber man soll ja keine Witze über Namen machen.
Auf jeden Fall macht Bobby Long mit seiner Stimme, seiner Gitarre und seinen Songs einen sehr guten Eindruck auf mich. Und da Bobby Long am Dienstag, dem 19. Januar im Frankfurter Sinkkasten spielt, ist diese Empfehlung allemal einen Artikel wert.
Aufmerksam geworden auf Bobby Kong, ich meine Long, bin ich übrigens bei Franzi, bei der sich sowieso immer ein Klick lohnt.

Bobby Long – Two Years at 3rd & Lindsley Bar and Grill


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Your Dead Space

by Marius on 12. Januar 2010 · 2 comments

Irgendwann in den (20)20er Jahren merkten die Netzbenutzer, dass ein gewaltiger Widerspruch darin bestand, seine eigenen, teilweise sehr privaten Daten in Social Media Netzwerke zu pumpen, und im Gegensatz dazu endlich wirksamen Datenschutz zu fordern. Diese beiden Dinge waren nicht miteinander vereinbar, das wusste man nun, nach langen Jahren des Experimentierens. Private Informationen waren ab dem Zeitpunkt der Übergabe an das Internet nicht mehr privat, sie waren nahezu öffentlich verfügbar.
Die Strategie der Firma Facebook, für immer weniger Datenschutz zu plädieren, begann schon im Jahre 2010, als man dort die Annahme, dass die laschere Einstellung zur Privatsphäre ein gesellschaftliche Trend sei, auch gleich technisch umsetzte. Dies war der Startschuss zu einem Aufweichen von immer mehr Pricacy Einstellungen. Private Profile konnte man irgendwann überhaupt nicht mehr zuverlässig vor fremden Blicken schützen, was Anfangs noch zu Protesten, und in der weiteren Folge dann zum Aussterben der jeweiligen Dienste führte.
Die Social Media Bewegung nahm immer weiter ab, bis sie irgendwann im Laufe der (20)30er Jahre vollständig zum erliegen kam. Ein gesellschaftliches Umdenken in Sachen Privatsphäre war vollzogen.
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Apple iPhone versus Google Nexus One

by Marius on 11. Januar 2010 · 0 comments

Seit 18 Monaten benutze ich nun das Apple iPhone 3G und ich wäre nicht ehrlich, wenn ich nicht sagen würde, dass das iPhone das beste Smartphone ist, welches ich jemals besessen habe.
Trotzdem wachsen die Ansprüche natürlich mit der Benutzung und ich muss sagen, dass ich das iPhone im Laufe der 18 Monate nicht nur lieben, sondern auch hassen gelernt habe.
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Flip UltraHD Camcorder im Test

by Marius on 11. Januar 2010 · 0 comments

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Ich hatte schon etwas länger mit einer Flip Kamera geliebäugelt und zu Weihnachten habe ich dann den Flip UltraHD Camcorder von Cisco mit 8 GB internem Speicher (Amazon Partnerlink) geschenkt bekommen. Nachdem ich mit dieser Kamera einige Tage herumgespielt hatte, habe ich das Gerät aber wieder zurück geschickt. Unsere USB Verbindungen fanden nicht so recht zusammen.

Die Handhabung der Flip UltraHD ist absolut simpel. Nach einem ersten kurzen Setup (Sprache, Datum, Uhrzeit) kann man sofort mit der Aufnahme von HD Videos (Auflösung 1280 x 720 bei 30 Bildern pro Sekunde) beginnen. Die Flip UltraHD hat ein kleines, 2,0 Zoll Display, welches während der Aufnahme als Sucher dient. Hat man die Aufnahme gestoppt, kann man sich über dieses Display das gespeicherte Video anschauen. Dies sollte man aber nur für einen sehr groben Überblick tun, da dieses Display auch aufgrund seiner Größe mehr ein Guckloch als ein brillantes Display ist. Über die Qualität der aufgenommen Videos kann man sich darüber keinen Überblick verschaffen, und zum gemeinsamen „Zeig mal“ ist dieses Display auch nicht geeignet.
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Slow Down!

by Marius on 4. Januar 2010 · 10 comments

Immer höher, schneller, weiter, und das Ganze natürlich in Echtzeit. Das Internet erhöht sein Tempo in letzter Zeit immens. In immer kürzeren Abständen gibt es neue Dienste, mehr Funktionen und frische Features. Niemand kann es sich leisten stehen zu bleiben, niemand kann wohlwollend auf bereits Erschaffenes zurückblicken. Stillstand bedeutet Rückschritt im Dot Com Lifestyle.
Auch die User, die all diese neuen Errungenschaften benutzen sollen, kommen kaum zu Atem und müssen permanent am Ball bleiben. Niemand möchte aus dem Rennen fliegen, niemand möchte auch nur kurze Zeit schweigen. Der Erfolgsdruck schaut aus jeder Ecke des Netzes hinter dem Browser hervor und treibt seine Nutzer zur Eile an. Aktualisiere mich!
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R.I.P. Vic Chesnutt

by Marius on 31. Dezember 2009 · 0 comments

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Weihnachten haben wir hinter uns gebracht und die Twitter Timeline hat verraten: es ging uns überwiegend gut über die Weihnachtsfeiertage. Wir wurden gemästet, beschenkt und kamen im Kreise unserer Liebsten ein wenig zur Ruhe.
In Athens / Georgia lief es an diesem Heiligen Abend 2009 etwas anders. Der großartige Singer / Songwriter Vic Chesnutt nahm eine Überdosis eines Muskelrelaxan Medikamentes, und fiel daraufhin ins Koma.
Vic Chesnutt, der immer wieder mit Depressionen zu kämpfen hatte, versuchte in der Vergangenheit schon mehrfach sich das Leben zu nehmen, bisher immer erfolglos. Dieses Mal sah es allerdings schlecht um ihn aus.
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Keine Band die ich länger verfolge, keine Band die ich aufmerksamer beobachte, keine Band die ich öfter live gesehen habe. Robert Smith von The Cure ist ein wenig so etwas wie mein musikalischer Patenonkel in Sachen Musik.
Vom Post Punk, über Dark Wave, New Wave bis hin zum Rock Pop. The Cure haben eine geradezu unglaubliche Geschichte hinter sich, und wenn ich nur einen Backkatalog einer einzigen Band auf die berühmte einsame Insel mitnehmen dürfte, es wären die Alben von The Cure.
Über The Cure, der besten Liveband der Welt, könnte ich nun lange referieren. Aber dafür ist hier nicht der richtige Platz. Heute, am letzen Tag des Adventskalenders, kann es nur Robert Smith sein, der den heiligen Abend einläutet. One by one her senses die, the memories fade and leave her eyes. Still seeing worlds that never were, and one by one the bright birds leave her … Breathing like the drowning man.
Ich wünsche allen Lesern fröhliche Weihnachten und fette Geschenke! Wirklich!
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Die Twitter API, oder wenn Bots kommunizieren

by Marius on 23. Dezember 2009 · 0 comments

Mittlerweile gibt es kaum noch Anwendungen, Websites, Dienste oder Widgets im Internet, die nicht in irgendeiner Form die Twitter API nutzen, um automatisierte oder Ereignis-getriggerte Tweets abzusetzen. Tweets über erreichte Highscores bei Spielen, über freigeschaltete Level, über Trophys der Playstation 3, über den Wasserstand von Topfpflanzen und ganz besonders häufig, und aus diesem Grund mit Abstand am nervigsten, Tweets über den aktuellen Aufenthaltsort des Twitter Account Besitzers. Es gäbe dann zwar noch die vielen manuellen Meldungen über das recht neue Monolog- und Selbstdarstellungstool namens Formspring, aber das ist ein anderes Thema.

Den eigentlichen Sinn von Twitter, nämlich Antwort auf die Frage „What are you doing?“ zu geben, hat schon längst der Fail Whale gefressen, weshalb Twitter seit einiger Zeit stattdessen fragt, „What´s happening?“ Vielleicht wird auch diese Frage in Zukunft obsolet, und könnte, falls man diese Frage dem geänderten Nutzerverhalten anpasst, nämlich häufig und gerne seinen aktuellen Aufenthaltsort zu veröffentlichen, vielmehr „Where are you?“ lauten.
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Über die fantastische Band Sophia und Robin Proper-Sheppard brauche ich an dieser Stelle nicht mehr viel zu schreiben, da ich dies schon in meinem Artikel über das Sophia Konzert in Frankfurt erledigt habe. Sophia gehört in der Musikerliga auf einen vorderen Champions League Platz und hat mir dieses Jahr das schönste Konzerterlebnis beschert.
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Post image for Adventskalender Türchen 22: Rage Against The Machine – Killing In The Name

Welchen besseren Anlass als dem folgenden könnte es geben, um den Lieblingssong meiner persönlichen Rebellion in den maingold Adventskalender zu stecken.
Die Castingshow der Briten nennt sich X Factor und kürt seit Jahren strategisch gut durchdacht kurz vor Weihnachten ihren Gewinner. Dies führte in den letzen Jahren jeweils dazu, dass dieser Castingshow Gewinner Song in der Weihnachtswoche auf Platz Eins der britischen Charts landete, und somit die offizielle britische Weihnachtssingle war.
Dieses Jahr hatte eine Facebook Initiative aber keine Lust mehr sich von einer Castingshow den offiziellen Weihnachtssong diktieren zu lassen, und rief ihre Mitglieder dazu auf, anstatt des Gewinner Songs aus X Factor, lieber den alten Rage Against The Machine Hit “Killing in the Name” zu kaufen, um ihn so auf Platz 1 der offiziellen britischen Charts zu wählen.
Und mit diesem genialen Schachzug hatten die Briten Erfolg. Die offizielle Weihnachssingle 2009 kommt somit von Rage Against The Machine, heißt “Killing in the Name” und bedeutet Fuck You, I won´t do what you tell me, inklusive Mittelfinger. Und das ist absolut wunderbar. Think about it. Merry X-Mas.

EXCLUSIVE unedited Rage Against the Machine on BBC


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Heilig Abend rückt in großen Schritten näher und auch das Wetter wird zunehmend weihnachtlich. An einem solchen Tag wie heute, dem eiskalten Montag nach dem vierten Advent, darf der Großmeister der winterlichen Melancholie natürlich nicht fehlen. Erst kürzlich habe ich seinen Roman “Der Tod des Bunny Munro” gelesen, und auch in diesem Buch von Nick Cave scheint niemandem die Sonne aus dem Arsch.
Um welchen Schnee es in dem Song “Fifteen feet of pure white snow” geht, konnte ich nicht endgültig klären, eventuell ist dieser Schnee auch nur eine Metapher, aber er ist großartig, dieser Song.
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Post image for Neuer Smashing Pumpkins Song – A Song For A Son

Billy Corgan war das musikalische Wunderkind der ersten Hälfte der 90er Jahre. Keine andere Band war musikalisch so beweglich und kreativ wie es die Smashing Pumpkins waren. Es schien, als würde der charismatische Billy Corgan einen genialen Song nach dem anderen aus seinem Hemdsärmel schütteln.
Den Höhepunkt ihres Schaffens erreichte die Band mit der Veröffentlichung des Doppelalbums “Mellon Collie and the Infinite Sadness”, welches bis heute als eines der erfolgreichsten Doppelalben aller Zeiten gilt.
Danach ging es sowohl musikalisch als auch personell mit den Smashing Pumpkins bergab, am 23. Mai 2000 gibt Billy Corgan in einem Radiosender die Auflösung der Band bekannt.
Klick für Rock´n Roll

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Fever Ray ist das Soloprojekt der Schwedin Karin Elisabeth Dreijer Andersson, das für mich nur auf audiovisueller Ebene funktioniert. Das aber ziemlich beeindruckend. Das Video zu dem Song When I Grow Up ist ein kleines düsteres Meisterwerk im Textilzombiestyle.
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Ian Astbury gehört sicherlich zu der Riege der besten Rocksänger, und in einer perfekten Rock´n Roll Welt wäre Ian ewig jung geblieben und immer noch die coole, langhaarige, geschminkte Socke, die er einmal war.
Das folgende Video, mit einem leicht nervös wirkenden, aber trotzdem oft lächelnden Ian Astbury dürfte aus Mitte der 80er Jahre stammen. Für solche Aufnahmen liebe ich das größte Rock Archiv der Welt namens YouTube.
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The Sisters Of Mercy war die einzige Band meiner Jugend, der ich den Drumcomputer verzieh. Was die Band um Andrew Eldritch nicht am Schlagzeug leistete, machte sie mit ihren Songs und dem düsteren Artwork wett. Obwohl ihre großen Erfolge in die Zeit der Gothics fiel, wollten sie mit dieser Bewegung nie etwas zu tun haben.
Hinter dem achtzehnten Türchen des Adventskalenders stecken The Sister of Mercy mit Suzanne.
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Das Glück dieser Erde lag für 14 Tage in Samos/Griechenland mit der Liebsten an meiner Seite und Metal Heart von Chan Marshall alias Cat Power im Ohr. Einer geradezu obszön strahlenden Sonne muss man mit Melancholie begegnen, sonst wird man zum Neurotransmitter-Alkoholiker.
Cat Power ist die kleine oder große Schwester, die sich jeder lockige Rock´n Roll Junge wünscht, auch wenn sie gelegentlich Barfuss auf der Bühne steht und komisch wirkt, oder gerade deswegen.
Zum maingold Adventskalender gehört Cat Power auf jeden Fall dazu, wegen ihr, wegen ihrem Namen und wegen ihrer Musik. Metal Heart, you´re not worth a thing.
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David Judson Clemmons ist wohl einer der am meist unterschätzten Musiker. Der in Berlin lebende Amerikaner hat musikalisch schon derart viel auf die Beine gestellt, hat schon einige absolut geniale Alben veröffentlicht, dass man sich immer wieder darüber wundert, warum er nicht viel mehr Erfolg mit seinem Schaffen hat.
Ob als Solokünstler, ob mit seinen Bands Jud und The Fullbliss, David Judson Clemmons hat schon in jeder Konstellation kleine Meisterwerke erschaffen. Seine Alben werden lediglich von seinen Live Auftritten überboten. Wer noch nie auf einem Gig von ihm war, sollte das unbedingt nachholen.
Als großer Fan von ihm ist es dementsprechend nur konsequent, dass David Judson Clemmons einen warmen Platz im maingold Adventskalender erhält. We are black T-Shirt People.
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Ich tue mich sehr schwer mit deutschen Musikern, die in deutscher Sprache singen. Leider geht das in den meisten Fällen kräftig in die Hose. Ich tue mich auch etwas schwer mit Daniel Wirtz; die Gründe dafür habe ich vor einiger Zeit mal versucht aufzuschreiben.
Aber abseits von allen Vorurteilen und Szenen, ist Daniel Wirtz einer der wenigen deutschen Musiker, der den Alternative Rock Bereich in deutscher Sprache beackert, und dabei durch Bodenständigkeit und Qualität auffällt.
Mit einer tollen Stimme gesegnet – manche Leute haben ihn schon als den deutschen Eddie Vedder bezeichnet – geht Wirtz unbeirrbar seinen eigenen Weg ohne sich dabei irgendwo anzubiedern. Und weil er darüber hinaus noch aus Frankfurt kommt, hat Daniel Wirtz einen Platz im maingold Adventskalender in der Kategorie Local Hero verdient.
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