Das Schallgrenzen Blog von Peter Rehbein ist nur ein Teil des Schallgrenzen Gesamtkonzeptes, denn neben dem Blog gibt es noch eine gleichnamige Radiosendung auf dem Lokalsender Radio Tonkuhle aus Hildesheim, die man auch per Livestream verfolgen kann. Blog und Radiosendung gibt es bereits seit über 5 Jahren. Außerdem veranstaltet Peter gelegentlich Konzerte. Dies nur vorweg.
Schallgrenzen ist für mich das intellektuelle und nachdenkliche Blog unter den vielen Musikblogs und Peter Rehbein der Nick Cave unter den Musikbloggern, falls man solche Vergleiche überhaupt ziehen kann.
Bei Schallgrenzen geht es, noch mehr als bei anderen Musikblogs, um bisher weitestgehend unbekannte Bandperlen. Peter hat ein sehr feinfühliges Händchen in der Auswahl seiner Musik und Musiktipps. Es sind hier oft die leisen (aber nicht nur), melancholischen, dramatischen und finsteren Töne, die im Mittelpunkt von Schallgrenzen stehen, und das ist genau der Grund, warum ich das Schallgrenzen Blog so überaus großartig finde.
Hier habe ich so viele wirklich brillante Musiktipps gefunden, wie sonst auf keinem anderen Blog. Songs von Bands deren Namen ich vorher noch nicht mal kannte, verzücken plötzlich meine Ohren und machen mich regelrecht süchtig.
Ich frage mich woher Peter seine vielen erstklassigen Musiktipps bezieht, mit Sicherheit nicht durch das Abonnieren der Visions. Die Antwort dürfte jedoch Internet heißen. Bei soviel tollen Musikblogs braucht man sowieso keine Musikzeitschrift mehr, die seit Jahren allesamt mit dem korrekten Einbinden von MP3 in Papier zu kämpfen haben.
Schallgrenzen nutzt, ähnlich wie Nicorola, eine last.fm Internetradiostation auf seinem Blog, in der er neben den üblichen Playlisten auch jeweils seine letzte Radiosendung veröffentlicht.
So kann man seinen Sender stundenlang durchhören, und neben schon Bekanntem, die eine oder andere Songperle entdecken.
Die wahren Songperlen verstecken sich jedoch in den Artikeln im Schallgrenzen Blog
Alleine für solche Tipps wie Atlantis – Constantinople oder Wild Dogs in Winter – Salt Brother with guide vox, um nur mal zwei der letzen 10 Tage zu nennen, würden einige andere Musikblogger 2 Treffer auf der ersten Seite von Google hergeben.
Ich verbeuge mich tief und ziehe meinen virtuellen Hut für so viel Engagement und Know How in Sachen hervorragender Musik. Für meinen Musikgeschmack ist Schallgrenzen die erste Anlaufstelle im Internet.
Übrigens ist Peter nicht alleiniger Autor im Schallgrenzen Blog. Auch sein Mitautor Benedikt, den manche Musikfans eventuell noch von seinem früheren Blog The Last Popsong kennen, bereichert Schallgrenzen mit seinen sehr lesenswerten Artikeln und Musiktipps.
Dies ist der vierte Teil der Artikelserie deutsche Musikblogs
Alle Teile:
Artikelserie deutsche Musikblogs – Einführung (1)
Artikelserie deutsche Musikblogs – WhiteTapes (2)
Artikelserie deutsche Musikblogs – Nicorola (3)
Artikelserie deutsche Musikblogs – Schallgrenzen (4)


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Hallo Marius, vielen Dank für die respektablen Worte. Mit dem Vergleich “Nick Cave” kann ich gut leben. Schön, das dir die vorgestellte Musik und ihre Präsentation gefällt. Ich weiss, sie ist mitunter sehr speziell. Und so verstehe ich das Schallgrenzen Blog tatsächlich auch nur als Teil der genannten “Dreifaltigkeit”. Als Blog wird es immer Nische bleiben. Das Posten von News, das elende Auflisten von ach so tollen Video und dem, was gerade “Hot Shit” ist, ist meine Sache nicht. Und wie auf meine Musiktipps komme? Die Visions ist es tatsächlich nicht :-)
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