Montag:
2 Wochen vor Weihnachten stelle ich mit Erschrecken fest, dass ein anvisiertes Weihnachtsgeschenk über Nacht um 50 Euro teurer geworden ist, was ein Viertel des Gesamtpreises ausmacht. Nun gilt es flexibel zu sein.
Außerdem frage ich mich, ob man für ein Geschenk für die Schwiegereltern mehr Geld ausgeben darf, als für seine eigenen Eltern. Die Antwort lautet, es ist völlig egal.
Dienstag:
Ich sehe ein Hemd für 299 Euro von einer mir unbekannten Marke und staune. Außer mir befindet sich kein weiterer Kunde im Laden. Ich entscheide mich dafür, es den anderen Kunden gleich zu tun und verschwinde.
Mittwoch:
Ob der großen Anstrengung des Kaufens von Weihnachtsgeschenken verspüre ich ein leichtes Bedürfnis nach Systemgastronomie und stelle mit Erstaunen fest, dass ein Burger mit einer Portion Pommes genauso viel kostet, wie ein Burger mit 2 Portionen Pommes. Marktwirtschaft, Baby. Ich nehme das verlockende Angebot an und werfe die zweite Portion Pommes weg, nur so, weil ich es kann weil mir schon schlecht ist.
Meine neuen Erkenntnisse über den Club der dicken Kinder halte ich in meinem geheimen Moleskine fest.
Donnerstag:
Schon wieder City, schon wieder Systemgastronomie. Durch Zufall entdecke ich ein neues Hobby, bei dem man ein Menü aus Pommes und Burger in eine große Tasche stecken, und in eine übervolle Straßenbahn einsteigen muss. Nun kann man sich gemeinsam mit den anderen Fahrgästen wunderbar über den unappetitlichen Gestank aufregen und so neue Kontakte knüpfen. Funktioniert immer und macht Spaß.
Freitag:
Ich stelle mit Verärgerung fest, dass UPS nicht an Packstationen ausliefert, was mich Geschenketechnisch leicht in Bredouille bringen könnte. Die Frage der nächsten Woche wird sein, wie man an eine UPS Lieferung kommt, obwohl man tagsüber nicht bei der Lieferadresse anzutreffen ist.
Samstag:
Von Wirtschaftskrise ist nichts zu merken, auch nicht bei mir. Die Bundesregierung leiht sich Geld, Banken leihen sich Geld, ich folge diesen leuchtenden Vorbildern am Geldautomat.
Ich werde in der City fündig und feiere diesen Teilerfolg in einem thailändischen Restaurant. Systemgastronomie my Ass.
Sonntag:
Ich stärke mich mit Marzipan Kartoffeln aus meinem Adventskalender.



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lass’ Dir die Pakete doch zur Arbeit schicken…
http://www.ups.com/content/de/de/resources/service/delivery_change.html
klappt ganz gut ;-)
St