Nachdem ich persönlich von gewissen Unregelmäßigkeiten bei einer großen Urlaubs- und Hotelbewertungsseite im Internet gehört habe (ein aufwändig geschriebener Bericht verschwand plötzlich ohne Angabe von Gründen und ohne den Autor dieses Berichtes darüber zu informieren), habe ich mich entschieden meinen kleinen Urlaubs- und Hotelbericht lieber auf meiner eigenen Seite zu veröffentlichen. Literarische Ergüsse darf man allerdings nicht erwarten, ich habe diesen Bericht zügig heruntergetippt um meine sehr frischen Erinnerungen schriftlich fest zu halten.
Here we go:
Wir waren 14 Tage auf der griechischen Insel Samos im Hotel Doryssa Bay Seaside Resort (Village). Das Hotel Doryssa Bay Seaside Resort (Village) liegt unmittelbar neben dem einzigen Flughafen auf Samos namens Samos International Airport „Aristarchos of Samos“. Der Bustransfer zum Hotel dauert also nur wenige Minuten. Durch die unmittelbare Nähe zum Flughafen sind ankommende und startende Flieger sehr laut zu hören, da sie extrem tief über den hoteleigenen Strand fliegen. Wer Angst davor hat, dass ein solcher Flieger aus Versehen in die Hotelanlage rauscht, oder wer gelegentlichen Flugzeuglärm scheut, sollte auf dieses Hotel lieber verzichten. Wir wussten das im Vorfeld und es hat uns nicht gestört, da es nur einige wenige Flieger sind, die diese Strecke tagsüber fliegen. Nachts finden weder Landungen noch Starts statt.
Wo wir schon beim Fliegen sind: Die Landung auf dem International Airport Aristarchos of Samos ist eine eher Anspruchsvolle. Kurz vor der Landung gab es schon eine Ansprache des Kapitäns, dass dieser Anflug ein Besonderer sei und er sich schon darauf freue. Durch die hohen Berge auf der kleinen Insel Samos (ca. 44 km lang und 19 km breit), gab es für die örtliche Lage der Landebahn nur diese eine Möglichkeit. Wir flogen im Anflug quasi gefühlt von Bergen umsäumt einmal über die Insel und mussten uns dann um 180 Grad drehen um bei sehr böigem Wind die Landebahn einigermaßen sauber zu erwischen. Dass der Pilot mit den heftigen Winden zu kämpfen hatte konnte man deutlich spüren. Dass dieser Anflug nicht immer ohne Probleme klappt, konnten wir während unseres Aufenthaltes sehen, da mindestens eine Maschine kurz vor der Landung noch einmal durchstarten musste, weil sie durch den staken Wind die Landebahn nicht richtig erwischte. Dies scheint allerdings auf Samos nichts Ungewöhnliches zu sein. Mir ist auch nicht zu Ohren gekommen, dass dort jemals etwas Tragisches in dieser Richtung passiert wäre, also nur Mut!
Bei der Ankunft im Hotel Doryssa Bay Seaside Resort (Village) betritt man zum Check In zunächst das sehr stylische Rezeptionsgebäude. Dort stehen loungige Polstermöbel in Kieselsteinoptik, man findet einen Kamin, eine Bar, einen Flügel, die Rezeption und noch einen größeren Aufenthaltsraum vor. Im Hintergrund lief leise Filmmusik (Twin Peaks) und ich fühlte mich durch diese unerwartet coole aber doch sehr schicke Atmosphäre in Verbindung mit der sehr sphärischen Musik etwas unwirklich, irgendwie wie am Ende der Welt. Diese eigenwillige musikalische Beschallung begleitete uns übrigens für den kompletten Hotelaufenthalt und versetzte uns in Kombination mit der Hitze in eine Art Doryssa-Trance. Falls jemand übrigens während des Urlaubs Internetaccess benötigt (soll es ja geben): in dieser Empfangshalle hat man den besten WLAN Empfang und man kann sich an der Rezeption sowohl WLAN Tickets für volle Stunden kaufen, als auch Notebooks ausleihen. Eine Stunde Notebookausleihen samt Internet kostete bei uns 4 Euro, zwei Stunden 6 Euro.
Hotelanlage
Das Hotel ist in zwei Bereiche unterteilt. Zum einen gibt es das Doryssa Bay Village, welches aus vielen kleinen Bungalows im Stile eines alten griechischen Dorfes besteht. Dieses Village ist mit seinem Marktplatz, einer süßen kleinen Kirche, einem kleinen Supermarkt, Cafe, Museum, und mit seinen vielen kleinen Gässchen wunderschön angelegt. Die Bungalows sind jeweils 2-stöckig und bestehen pro Wohneinheit aus jeweils einem Zimmer, einem Bad, sowie einer Terrasse oder einem Balkon. Je nach Lage des Bungalows hat man hier traumhafte Ruhe, jedoch keinen Meerblick. Hat man allerdings einen solchen Bungalow direkt am Dorfplatz erwischt, dann muss man damit rechnen, dass es durch eventuelle Veranstaltungen auf diesem Platz auch mal bis spät in die Nacht recht laut werden kann. Einmal die Woche findet dort zum Beispiel ein griechischer Abend mit großem Buffet, Tanz und Livemusik statt. Während unseres Aufenthaltes gab es zu dem eine Hochzeitsfeier auf diesem Dorfplatz. Wer das alles nicht möchte, sollte zusehen, dass er einen Bungalow bekommt, der nicht an diesen Dorfplatz angrenzt. Davon gibt es genügend.
Wir selber waren in einem Zimmer im 3-stöckigen Hauptgebäude des Hotels mit Meerblick untergebracht. Dieses Zimmer hatte eine sehr kleines Bad mit Dusche und Toilette, einen Balkon und ein für ein Hotel großes und sehr gemütliches Bett. Das Waschbecken befand sich hinter dem Bett mit einem Raumtrenner aus Glas abgetrennt. Außerdem hing noch ein Fernseher an der Wand mit dem man neben griechischen und holländischen Sendern auch ARD, ZDF und RTL empfangen konnte. Für die Fußball EM 2008 quasi völlig ausreichend, falls man überhaupt auf dem Hotelzimmer schauen möchte. In diesem Hauptgebäude des Hotels Doryssa Bay (Village) gibt es auch noch doppelt so große Suiten, die dann noch Platz für eine Sitzecke mit Sofa und Sessel bieten. Zu zweit braucht man eine solche Suite jedoch nicht. Diese Suiten wurden meist von Familien mit Kindern gebucht.
Die Poolanlage besteht aus einem großen Pool, einem Kinderpool, einem Whirlpool, einer großen Poolbar und vielen weiteren Sitzgelegenheiten. Die Liegen und Sonnenschirme im Poolbereich sind kostenlos. Direkt hinter dem Poolbereich findet man schon den hoteleigenen Strand. Dieser Kieselstrand bietet neben Sonnenschirmen auch Naturschatten, da in zweiter Reihe auch Bäume stehen. Die dortigen (wesentlich bequemeren) Liegen kosten allerdings 3 Euro pro Person pro Tag. Das Meerwasser ist absolut sauber und klar. Auch der Pool war immer sauber und aufgeräumt.
Es gibt zwei verschiedene Speisesäle in der Hotelanlage, beide mit großer Terrasse direkt am Strand. Draußen auf der Terrasse mit Blick auf das saubere Meer zu frühstücken war schon ein absoluter Luxus. Aber auch die innen liegenden Speisesäle sind beide schön ausgestattet und vor allem klimatisiert. Klimaanlagen findet man im Übrigen in jedem Gebäudeteil, selbstverständlich auch in den Zimmern. Schön ist, dass man die Klimaanlage auf dem Zimmer selber steuern kann.
Die gesamte Hotelanlage Doryssa Bay (Village) ist sehr schön gestaltet, die Besitzer legen dort großen Wert auf klares und helles Design, auf schicke Inneneinrichtung, meisten in Weiß gehalten, und auf viel Platz. Obwohl das Hotel ausgebucht war, wirkt hier nichts überfüllt oder zu klein, alles ist großzügig angelegt. Obwohl die Liegen am Pool im Laufe des Tages meistens alle belegt waren, hatten wir keine großen Probleme zwei freie Liegen zu finden. Und das obwohl wir nicht zu der Spezies gehören, die schon vor dem Frühstück ihre Handtücher zum reservieren auf noch freie Liegen legt. Wenn man allerdings unbedingt eine Liege am Pool haben möchte und nicht am Strand liegen will, sollte man in diese Unsitte einstimmen. Das scheint dort Standard zu sein.
Essen
Wir hatten Halbpension gebucht. Das bedeutet, dass man dort frühstücken kann, und sich dann jeweils aussuchen kann, ob man Mittags (13:30 bis 15:30) oder Abends (19:00 bis 21:30) sein warmes Essen einnimmt. Für uns war dies eine ideale Lösung. Wenn wir den ganzen Tag außerhalb des Hotels unterwegs waren konnten wir spät Abends noch essen, und wenn wir den ganzen Tag am Pool oder am Strand waren, konnten wir dort Mittags essen und dann Abends außerhalb essen gehen.
Das Essen selber ist ein klassisches Buffet. Zum Frühstück findet man dort so ziemlich alles was das Herz begehrt. Es gibt weich gekochte Eier, hart gekochte Eier, Spiegeleier, Rührei, verschiedenen Brotsorten (sehr lecker das gelbe Brot) und Brötchen, Wurst (nicht so gut), Käse (naja), Marmeladen, Quark, Joghurt, immer frisches Obst, verschiedene Croissants, Kuchen, Müsli, Milch, Wasser, Säfte, usw. Auch für Diabetiker hat man dort eine eigene Ecke eingerichtet. Das einzige was man dort meist nicht bekommt, ist ein guter Kaffee.
Auch Lunch und Dinner werden als Buffet veranstaltet. Hier muss man allerdings seine Getränke selber bezahlen (1 Liter Flasche Wasser 3 Euro). Auch hier gibt es eigentlich von allem etwas. Verschiedene warme Speisen, großes Salatbuffet, Obstbuffet, Eis, Kuchen, Brot. Wir selber fanden die Auswahl an warmen Speisen anfänglich ganz gut, dies änderte sich dann jedoch nach den ersten 7 von 10 Tagen und ging dann soweit, dass wir schon einen Ekel hatten, wenn wir zum Essen gegangen sind.
Im Nachhinein kann ich sagen, dass das Essen in Hotel Doryssa Bay Seaside Resort (Village) einer der größten Schwachpunkte ist, aber das ist selbstverständlich immer eine sehr subjektive Einschätzung, mit der wir allerdings nicht alleine stehen. Für meinen persönlichen Geschmack kann man in jeder beliebigen Taverne außerhalb des Hotels besser essen, aber das dürfte eigentlich normal sein.
Diese Aussage sollte man jetzt aber nicht überbewerten, ich würde mich auch nach einer gewissen Zeit ekeln, wenn ich 2 Wochen lang jeden Tag zum selben Italiener essen gehen müsste. Von daher: geht schon, verhungern muss man dort nicht.
Service
Durchwachsen im Hotel Doryssa Bay Seaside Resort (Village) ist neben dem Essen auch die Leistung des Personals. Es gab dort sehr nette Angestellte und eher unfreundliche Zeitgenossen. Die nettesten Angestellten dort waren wohl die Zimmermädchen, die sich täglich sehr viel Mühe mit den Zimmern machten. Selbst aus dem verschwitztesten T-Shirt formten sie noch tolle Stofffiguren und drapierten diese liebevoll auf dem großen Bett. An der Rezeption gab es eine ältere Angestellte, die noch das eine oder andere Kundezufriedenheitsseminar besuchen müsste. Dies gilt auch für einen der Ober im Restaurant, der ein ziemlicher Muffelkopf war und mit diesem wir tagein tagaus das zweifelhafte Vergnügen hatten. Der Rest der Belegschaft war ansonsten aber freundlich und hilfsbereit. Außerhalb des Hotels haben wir die Erfahrung machen dürfen, dass die Griechen ganz allgemein sehr gastfreundliche und sehr herzliche und nette Menschen sind. Und das trotz des frühen Aus in der Vorrunde der Fußball Europameisterschaft 2008.
Sport
Im Hotel Doryssa Bay Seaside Resort (Village) gibt es einige Sportmöglichkeiten. Es gibt dort einen Kunstrasenfußballplatz, einen Tennisplatz, Minigolf und Tischtennis. Weiterhin gibt es dort einen für ein Urlaubshotel recht gut ausgestattetes klimatisiertes Fitnessstudio. Wer im Urlaub sein Training nicht unterbrechen möchte, findet dort auf jeden Fall ausreichende Trainingsmöglichkeiten. Zwar sind die Gewichte im Hantelbereich nicht auf gut trainierte Personen ausgelegt, aber mit ein wenig Fantasie und Eigeninitiative kann man dort schon eine Menge machen. Für Kardiofans stehen dort zwei Laufbänder und ein Rad bereit. Es gab auch Urlauber in unserem Hotel, die mit ihren Mountainbikes angereist sind. Die bergige Umgebung scheint also auch für diese Sportart gute Voraussetzungen zu bieten.
Lage
Die Lage der Hotelanlage Samos Doryssa Bay (Village) ist sehr gut. Zum einen hat man es nicht weit bis zum Flughafen und zum anderen läuft man nur 10 Minuten die Hauptstraße entlang um den wunderschönen Ort Phytagorio zu erreichen. Nach Samos Stadt (Hauptstadt von Samos) sind es mit dem Auto auch nur ca. 20 Minuten. Phytagorio hat alles was das Herz begehrt. Man kann dort in mehreren Supermärkten alles Einkaufen was man braucht. Auch das Flanieren über die Hauptgeschäftsstraße macht Spaß, denn dort reihen sich Souvenierläden, Imbisse, Lebensmittelläden, Eisdielen, Kleidergeschäfte, Schmuckläden, usw, aneinander. Das Highlight von Phytagorio ist aber der wunderschöne Hafen mit der Uferpromenade. Dort findet man eine Taverne/Kneipe nach der nächsten. Von jeder Taverne/Kneipe hat man einen traumhaften Ausblick auf den Hafen und das Meer und dort kann man es sich richtig gut gehen lassen.
Einfach nur sitzen, ein kühles Bier trinken, etwas essen, die Menschen und Luxusyachten beobachten und frische Luft einatmen. Für mich war dieser Ort für einen entspannten Urlaub perfekt.
In Phytagorio findet man nicht nur einige gute Tavernen, man kann dort auch für wenig Geld in einem der Imbissläden leckeren Souvlaki Pita, Döner Pita, Pommes, Salat, usw. essen. Außerdem ist es sehr lauschig, vor einem der Imbisse auf der Hauptstraße zu sitzen und die flanierenden Menschen, Hunde und Katzen zu beobachten.
In den beiden Tavernen „Symposium“ und „Esperides“, hat es uns am besten geschmeckt, wobei die Taverne „Symposium“ ganz besonders hervorzuheben ist. Dort ist es nicht nur sehr gemütlich und lecker, man bekommt dort auch den nettesten und schnellsten Service. Außerdem haben wir nach dem Essen eine traumhafte selbstgemachte Mouse au Chocolate anstelle des üblichen Ouzos bekommen, in die man sich reinsetzen möchte.
In Phytagorio findet man auch einige Auto-, Motorrad- und Fahradverleiher. Wir haben uns bei Europcar dort für 3 Tage ein Auto gemietet. Das Auto wird direkt ins Hotel gebracht und dort auch wieder abgeholt. Beim Autoleih sollte man darauf achten, dass man eine entsprechende Versicherung ohne Selbstbeteiligung abschließt, denn die Autofahrerkultur auf Samos ist ziemlich wild und die Nebenstraßen auch nicht immer gut ausgebaut. Bestimmte Strecken kann man nur mit einem Jeep fahren, aber das ist auf der Karte extra ausgewiesen. Diese Strecken werden aber immer weniger. Wegen der starken Hitze dort empfehle ich auf jeden Fall ein Auto mit Klimaanlage, es sei denn man möchte einige der extra ausgewiesenen Jeep Strecken in den Bergen fahren. Bei Fragen zu schönen Strecken und Zielen auf Samos kann man sich beim Leihen des Autos jederzeit an die nette holländische Europcar Mitarbeiterin wenden. Sie lebt dort schon einige Jahre und kennt sich sehr gut aus.
Ein Auto lohnt sich auf Samos in jedem Fall, da die öffentlichen Busse dort nur sehr selten fahren.
Wetter
Wo wir schon beim Wetter wären. Während der kompletten 14 Tage Aufenthalt auf Samos, habe ich nicht eine einzige Wolke gesehen (Mitte Juni bis Ende Juni 2008). Die erste Woche herrschten sehr angenehme Temperaturen von ca. 28 – 30 Grad wogegen es in der zweiten Woche dann auch häufig mal auf die 40 Grad Marke zuging. Trotz der Hitze hat man auf Samos aber meistens einen sehr angenehmen Wind, der auch gerne mal etwas stärker wird. Besonders abends am Strand fand ich das heiße Wetter mit leichtem Wind sehr angenehm. Tagsüber sind 38 bis 40 Grad allerdings sehr lähmend und jeder Gang fällt schwer. Für solche Zeiten gibt es aber in eigentlich jedem Haus, ob Hotel, Taverne, Imbiss oder Geschäft, gut funktionierende Klimaanlagen.
Ausflüge
Wer auf Samos nicht nur in der Hotelanlage und am Strand abhängen möchte, der kann dort einige Ausflüge machen. Mit dem Auto ist fast jede Stelle der Insel relativ gut und zeitnah zu erreichen. Allerdings sollte man hier wissen, dass man meistens über Berge und auch auf weniger gut ausgebauten Straßen fahren muss, wenn man die Ringstraße rund um Samos verlässt. Für Leute mit Höhenangst ist das nicht immer einfach.
Man kann auf Samos aber auch einige Touren mit dem Boot machen. Entweder man fährt rüber in die Türkei, die an der nahsten Stelle nur ca.1,5 km von Samos entfernt ist oder man macht Bootsausflüge auf eine der nahegelegenen Inseln.
Mit dem Auto kann man jeden Tag zu einem anderen Strand fahren, wenn man dies möchte. Nach dem Strandbesuch kann man dann auch überall in den nahegelegenen Tavernen gut essen. Es gibt auch zwei Sandstrände, falls man Kiesstrände nicht mag. Auch die Hauptstadt von Samos, Samos Stadt mit seiner Altstadt namens Vathy, ist einen Besuch wert.
Um die Altstadt ein wenig zu erkunden, sollte man sich von einem Taxi durch die engen Gassen bis ganz nach oben fahren lassen und danach die sehr steil am Berg angelegte Altstadt Vathy zu Fuß erkunden. Aber nicht enttäuscht sein, außer engen Gassen und alten malerischen kleinen Häusern gibt es dort nicht viel zu sehen. Auf dem Weg nach unten kamen wir allerdings noch an einem sehr günstigen Internetcafe für Einheimische vorbei, welches wir auch nutzten. Hier kostete die Stunde Internet an einem griechischem Windows Vista System nur 1,50 Euro.
Als ich dann aber so vor dem WWW saß und nach einwöchiger Internetabstinenz die Welt ersurfen konnte, wusste ich plötzlich nicht mehr wozu ich das denn machen sollte. Blogs, Nachrichten und meine Mails waren mir auf einmal völlig egal, und das war gut so, denn dann weiß man, das man völlig entspannt ist
Katzen
Katzen gibt es auf Samos wie Sand am Meer. Katzen findet man beim Frühstück, beim Mittagessen, beim Abendessen, beim Flanieren, und wenn man Pech hat leider auch tot auf der Straße. Wer Katzen gerne mag, sollte unbedingt immer eine Packung Trockenkatzenfutter mit sich führen. Die Katzen dort können das auf jeden Fall vertragen, da sie sehr viel dünner sind als der dicke Kater zu Hause.
Fazit
Mir selber hat dieser Urlaub auf Samos im Hotel Doryssa Bay Seaside Resort (Village) sehr gut gefallen. Sowohl die gesamte Hotelanlage als auch die örtliche Lage ist gut. Da die Insel Samos recht klein und überschaubar ist und es dort keine riesigen Mengen an klassischen Sehenswürdigkeiten gibt, könnte ein 14-tägiger Aufenthalt für Sehenswürdigkeitenknipser allerdings etwas langweilig werden. Ich selber möchte mich im Urlaub neben ein wenig Sport und gutem Essen hauptsächlich entspannen, und genau dies kann man auf Samos und im Hotel Doryssa Bay Seaside Resort (Village) mit dem angrenzenden Örtchen Phytagorio ganz wunderbar tun.
Samos ist eine kleine gemütliche Insel, die eine gewisse Ruhe ausstrahlt, ideal für Menschen die im Urlaub Entspannung suchen. Wer allerdings auf Diskonächte und grölende Sauftouren steht, der wäre auf Samos ziemlich falsch. Auch für Familien mit Kindern bietet Samos und das Hotel Doryssa Bay Seaside Resort (Village) die passende Infrastruktur. Kinder sind hier überall gerne gesehen.
Nach zwei Wochen hatte ich dann aber auch den Eindruck, nun genug gesehen und entspannt zu haben und wir freuten uns dann auch schon wieder auf die Großstadt, von der wir wussten dass wir dort angekommen waren, als ein Arschloch versuchte uns bei der Gepäckausgabe am Frankfurter Flughafen ein Gepäckstück zu klauen. Dies allerdings vergeblich.
Einige Urlaubsbilder des Hotels und der Umgebung gibt es über einen meiner Flickr Accounts zu sehen.
Links:
Hotelhomepage Doryssa Bay Seaside Resort
Deutsche Samos Info Seite
Votsalakia auf Samos
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