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	<title>Maingold &#187; Meinungen</title>
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	<description>aus Frankfurt am Main</description>
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		<title>WordPress Theme Frameworks im Test: Thesis versus Genesis</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Aug 2011 10:27:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marius</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich habe in letzter Zeit für Freunde einige Websites aufgesetzt. Für diese Projekte habe ich stets WordPress als Grundlage verwendet um dann jeweils ein Premium Theme Framework und in einigen Fällen noch ein Child Theme darüber zu setzen. Dabei habe ich neben dem WordPress Theme Framwork Thesis, das ich seit Jahren sehr gerne nutze und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="post_image_link" href="http://www.maingold.com/540/wordpress-theme-frameworks-im-test-thesis-versus-genesis/" title="Permanent link to WordPress Theme Frameworks im Test: Thesis versus Genesis"><img class="post_image alignnone" src="http://www.maingold.com/wp-content/uploads/2011/08/genesisversusthesis.jpg" width="500" height="152" alt="Post image for WordPress Theme Frameworks im Test: Thesis versus Genesis" /></a>
</p><p>Ich habe in letzter Zeit für Freunde einige Websites aufgesetzt. Für diese Projekte habe ich stets WordPress als Grundlage verwendet um dann jeweils ein Premium Theme Framework und in einigen Fällen noch ein Child Theme darüber zu setzen.<br />
Dabei habe ich neben dem <a href="http://www.maingold.com/go/thesis/">WordPress Theme Framwork Thesis</a>, das ich seit Jahren sehr gerne nutze und das auch auf diesem Blog Verwendung findet, das erste mal das stark beworbene <a href="http://www.maingold.com/go/studiopress/">WordPress Framework Genesis von Studiopress</a> verwendet.</p>
<p><span id="more-540"></span><br />
Genesis wollte ich aufgrund der vielen positiven Stimmen im Netz schon lange mal testen, und war deswegen froh, dass ich in zwei Projekten dazu nun Gelegenheit hatte.</p>
<p>Für einen solchen Test waren für mich hauptsächlich die Bereiche Dokumentation, Funktionalität und Support wichtig. Eines kann ich gleich vorweg nehmen: Obwohl das Thesis Theme Framework von Chris Pearson in seiner aktuellen Version nun schon einige Zeit auf dem Buckel hat, ist es in allen Bereichen der klare Sieger gegenüber dem <a href="http://www.maingold.com/go/studiopress/">Genesis Theme Framweork</a> von Brian Gardner. Und zwar deshalb:</p>
<h3>Dokumentation und Support</h3>
<p>Während Thesis einen sehr klar strukturierten Support und Dokumentationsbereich hat, sind die Support Informationen bei Genesis für meine Begriffe recht wirr an unterschiedlichen Stellen verteilt.<br />
Wenn man sich das Genesis Theme Framework inklusive eines Child Themes kauft, fühlt man sich zunächst völlig verloren und alleine gelassen.<br />
Child Themes haben jeweils unterschiedliche Funktionen, während das Genesis Framwork als Grundlage immer die gleichen Funktionen bereit stellt, nur leider werden all diese Funktionen an keiner populären Stelle ausführlich und vor allem strukturiert dokumentiert. </p>
<p>Um Hilfe für die jeweiligen Child Themes zu erlangen, muss man sich im Studiopress Forum umschauen. Dort gibt es zwar für jedes Child Theme ein separates Forum, in denen jeweils einige Sticky Artikel mit Tutorials veröffentlicht wurden, diese waren aber in meinem Fall teilweise veraltet oder passten nicht zu meiner  Version des jeweiligen Child Themes. </p>
<p>Wenn ich schon viel Geld für ein solches Premium Theme ausgebe, dann darf ich zurecht eine klare strukturierte, aktuelle und umfassende Dokumentation erwarten. Beim Genesis Framework von Studiopress ist das aus meiner Sicht leider Fehlanzeige.</p>
<p>Ganz anders bei <a href="http://www.maingold.com/go/thesis/">Thesis</a>. Dort ist es eine wahre Freude den Dokumentationsbereich zu besuchen, denn man findet dort auf Anhieb für sehr viele Fragen die richtigen Antworten. Auch das Thesis Support Forum macht deutlich mehr Spaß als das Genesis Forum. Irgendwie herrscht dort ein freundlicherer Ton und eine gefühlt deutlichere Hilfsbereitschaft. Auch so etwas macht ein Premium Theme Framework aus.</p>
<h3>Funktionalität</h3>
<p>Auch beim Thema Funktionalität geht der Sieg eindeutig an das Thesis Theme Framwork. Hier findet man einen sauber strukturierten Backend Bereich mit reichlich Funktionen. Einstellungen, die man nicht über das Backend setzen kann, steuert man mit exakt zwei Dateien, so dass man stets genau weiß, wo man welche Einstellungen gemacht hat.</p>
<p>Beim Genesis Framework hat man stets den Eindruck, dass man es mit unübersichtlichem Stückwerk zu tun hat. Auch kann man mit dem Thesis Framework deutlich mehr Einstellungen bereits im WordPress Backend steuern, als dies bei Genesis der Fall ist.<br />
Und letztlich wird man das Gefühl nicht los, dass Genesis sich eine gehörige Portion Einstellungen bei Thesis abgeschaut hat, was ich zwar nicht schlimm finde, aber dennoch zeigt, dass Thesis die Mutter aller qualitativ hochwertigen WordPress Theme Framworks ist.</p>
<h3>Für beide Frameworks gilt:</h3>
<p>Wenn man kein geeignetes Child Theme für das Framework gefunden hat, ist es für Anfänger sehr schwer, eigene Designs umzusetzen. Allerdings: das Thesis Framework ist in seinen Funktionen sehr logisch aufgebaut und wenn man sich damit etwas intensiver beschäftigt, stellt sich schnell eine steile Lernkurve ein.<br />
Dennoch, ohne einige grundlegende CSS Kenntnisse kommt man nicht sehr weit, das gilt für beide Frameworks. Bei Thesis hat man jedoch im Dokumentationsbereich, sowie im Forum, durch praktische Beispiele mehr Copy and Paste Möglichkeiten um die gewünschten Design  Einstellungen umzusetzen, als bei Genesis.</p>
<p>In einem Punkt jedoch gewinnt Genesis gegenüber Thesis, und zwar sehr deutlich.<br />
Genesis hat von vornherein mit eigener Child Theme Entwicklung dafür gesorgt, dass qualitativ hochwertige Child Themes käuflich zu erwerben sind, und zwar direkt über den Hersteller des Frameworks. Dies schafft ein gewisses Vertrauen beim potentiellen Käufer.</p>
<p>Bei Thesis liegt die Sache etwas anders. Die Macher von Thesis haben es bis heute nicht geschafft, eigene Child Themes anzubieten, geschweige denn, einen Marktplatz für hochwertige Child Themes zu betreiben. Dies hat zur Folge, dass es zwar Child Themes gibt, diese aber quer über das Web verteilt sind und jeweils völlig unterschiedliche Anbieter haben. Dieser Umstand schlägt sich leider auch auf die Qualität dieser Child Themes nieder, häufig sehen diese Child Themes nämlich fürchterlich altbacken aus.</p>
<p>In kürze wird nach sehr langem Warten endlich die Thesis Version 2.0 das Licht der Welt erblicken. <a href="https://twitter.com/#!/pearsonified">Chris Pearson</a>, der Macher von Thesis, kündigt schon per <a href="https://twitter.com/#!/iamthesis">Twitter</a> einige neue Funktionen seiner nächsten Thesis Version an und spricht unverhohlen von einer kleinen Revolution im Bereich Website Erstellung.<br />
Auch könnte es sein, dass Thesis dann endlich einen lange überfälligen eigenen Marktplatz für Child Themes eröffnen wird, und somit hoffentlich die Qualität der Thesis Skins (Child Themes) aufwerten wird.</p>
<h3>Fazit:</h3>
<p>Das <a href="http://www.maingold.com/go/thesis/">Thesis Theme Framwork</a> ist eine sehr solide Basis für jede WordPress Website und bietet bereits im Backend eine große Fülle an Einstellungsmöglichkeiten. Dennoch kommt man in den meisten Fällen nicht um ein etwas tieferes Studium der Funktionen der Thesis Steuerdateien herum.<br />
Das Genesis Theme Framework bietet im WordPress Backend deutlich weniger Einstellungsmöglichkeiten und wirkt auf mich mehr wie Flickwerk. Dafür bietet Genesis aber die wesentlich schöneren Child Themes, die dem Kunden natürlich viel Bastelarbeit abnehmen.</p>
<p>Weiterhin gefällt mir der Thesis Dokumentationsbereich deutlich besser als der Genesis Dokumentationsbereich.</p>
<p>Auch aufgrund der Tatsache, dass man in nächster Zeit mit einer brandneuen Version des Thesis Frameworks rechnen kann, die laut Ankündigungen viele weitere sehr praktische Backendeinstellungen und Funktionen enthalten wird, empfehle ich jetzt und in Zukunft auf das Thesis Theme Framwork zu setzen.</p>
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		<title>Google Plus &#8211; das sterile Post Privacy Network</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Jul 2011 10:57:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marius</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nun ist Google Plus also schon ein paar Tage alt und die meisten Early Adopter haben mit diesem neuen Netzwerk schon intensive erste Erfahrungen gesammelt. So auch ich. Zunächst einmal fühlt sich Google Plus auf den ersten und zweiten Blick ein wenig steril an, fast schon zu steril. Das mag zum einen an dem etwas [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Nun ist <a href="http://www.maingold.com/517/google-plus-chancen-gegen-facebook-und-warum-ich-mir-wunsche-dass-google-plus-ein-erfolg-werden-wird/">Google Plus</a> also schon ein paar Tage alt und die meisten Early Adopter haben mit diesem neuen Netzwerk schon intensive erste Erfahrungen gesammelt. So auch ich.</p>
<p>Zunächst einmal fühlt sich Google Plus auf den ersten und zweiten Blick ein wenig steril an, fast schon zu steril. Das mag zum einen an dem etwas zu klinischen Design liegen, und zum anderen an der Abwesenheit von Anzeigen, Games, Veranstaltungen und abwechslungsreich designten Unternehmensseiten, Elemente, wie man sie bei  Facebook permanent auf dem Monitor hat.<br />
Allerdings wird sich dieser derzeitige Minimalismus im Laufe der Google Plus Entwicklung mit Sicherheit noch verändern, was aus meiner Sicht zu begrüßen wäre, denn soziale Netzwerke sollten auch immer ein Stück weit die Kohlenstoffwelt abbilden, die alles andere als steril und klinisch ist, sondern dreckig, wuselig und vor allem nicht gleichförmig.<br />
An dieser Stelle hat Facebook als über Jahre natürlich gewachsenes Biotop selbstverständlich noch die Nase vorn, sofern man solche Eigenschaften als Vorteil sieht.</p>
<p><span id="more-526"></span><br />
Bei Google Plus sollten Benutzer einen Namen verwenden, mit dem sie auch vonFreunden und Kollegen angesprochen werden, woraus sich ergibt, dass die Mehrzahl der Benutzer mit ihrem realen Namen bei Google Plus angemeldet sind. Alles andere würde auch im Hinblick auf die mit Google Plus verknüpften Google Profile keinen Sinn ergeben.</p>
<p>Im Gegensatz zu Twitter erscheint Goolge Plus durch die Benutzung des realen Namens auf Anhieb sehr seriös und es fühlt sich komisch und fremd an, wenn auf Google Plus mal ein Beitrag aus der derzeitigen Reihe tanzt und nach der Wortspielwettbewerbsplattform Twitter klingt.<br />
Das ist deshalb ein wenig Schade, da Google Plus nicht nur Facebook Konkurrenz macht, sondern zusätzlich auch das bessere Twitter darstellen könnte, da man immer weniger Personen die Begrenzung auf 140 Zeichen plausibel erklären kann.</p>
<p>Aber die neue Masse der Realname-Publizisten hat ihre Stimme auf Google Plus noch nicht richtig gefunden, das merkt man deutlich. Hemmungen könnten noch bestehen, da Google Plus aus dem oben genannten Grund nicht so anonym wie Twitter ist, dafür aber deutlich reichweitenstärker als Facebook.<br />
Mit dieser neuen Publikationsmacht unter dem eigenen Namen muss man erst umzugehen lernen.<br />
Ich könnte jetzt schon eine Menge anonymer “Twitter Stars” aufzählen, die ihre Twitter Ergüsse niemals unter ihren realen Namen auf Google Plus übertragen würden.<br />
Für solche anonymen Personen dürfte es in Zukunft schwer im Netz werden, da der Trend ganz offensichtlich zur Publikation unter realem Namen geht.</p>
<p>Dies könnte aber auch zur Folge haben, dass Google Plus sich langfristig zu einem langweiligen Business “Facebook-Twitter” entwickelt, erste Anzeichen sprechen bereits dafür.</p>
<p>Einige allseits bekannte Social Media Business Netzmenschen versuchen sich auf Google Plus derzeit mit aller Macht zu profilieren um vom Start weg auf einer guten und reichweitenstarken Position zu stehen. Auch die ersten Profilneurosen blühen schon in vollster Pracht in Form von schwachsinnigen und kontraproduktiven Google Plus Charts.</p>
<p>Ich hoffe nicht, dass dieser Trend weiter geht und sich meine Befürchtungen in diese Richtung bewahrheiten.<br />
Denn ein wenig mehr Dancing, ein bisschen mehr Rock´n Roll, ein Stück mehr Dirt, das würde den Social Media Ambitionen der häufig etwas verkopft wirkenden Google Mathematikern gut zu Gesicht stehen.</p>
<p>Denn eins ist klar, es wird immer mehr die reale Welt sein, die sich im Netz abbilden möchte, und diese ist nun mal nicht steril und sauber. Wer versucht diese Welt im digitalen Raum außen vor zu lassen, der wird auf lange Sicht keinen Erfolg haben. Dies gilt sowohl für den Anbieter Google, als auch für alle anwesenden Real Name Publizisten.</p>
<p>Trotz umfangreicher Privacy Steuerungsmethoden mit dem Google Plus Circle-System, ist Google Plus im Prinzip das erste echte Post-Privacy Social Network und jetzt wird sich zeigen, ob wir im Netz schon so weit sind und all unsere geistigen Ergüsse, auch Abseits von Business Getue, eigenverantwortlich veröffentlichen und einen ersten Fuß durch die Tür des Post Privacy Zeitalters setzen werden.</p>
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		<title>Google Plus Chancen gegen Facebook und warum ich mir wünsche, dass Google Plus ein Erfolg werden wird</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Jun 2011 13:49:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marius</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sobald Google sein neues soziales Netzwerk Projekt namens Google Plus erfolgreich ausgerollt, und mit allen notwendigen Funktionen ausgestattet hat um gegenüber Facebook konkurrenzfähig oder gar überlegen zu sein, wäre es für mich ein großes Fest, komplett auf Google Plus umzusteigen und nach erfolgreichem Umstieg mein eigentlich schon immer gehasstes Facebook Konto endgültig zu löschen, oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="post_image_link" href="http://www.maingold.com/517/google-plus-chancen-gegen-facebook-und-warum-ich-mir-wunsche-dass-google-plus-ein-erfolg-werden-wird/" title="Permanent link to Google Plus Chancen gegen Facebook und warum ich mir wünsche, dass Google Plus ein Erfolg werden wird"><img class="post_image alignnone" src="http://www.maingold.com/wp-content/uploads/2011/06/google_plus.png" width="460" height="173" alt="Google Plus" /></a>
</p><p>Sobald Google sein neues soziales Netzwerk Projekt namens <a href="http://www.google.com/+/demo/">Google Plus</a> erfolgreich ausgerollt, und mit allen notwendigen Funktionen ausgestattet hat um gegenüber Facebook konkurrenzfähig oder gar überlegen zu sein, wäre es für mich ein großes Fest, komplett auf <a href="http://www.maingold.com/514/das-google-projekt/">Google Plus</a> umzusteigen und nach erfolgreichem Umstieg mein eigentlich schon immer gehasstes Facebook Konto endgültig zu löschen, oder es zumindest nicht mehr aktiv zu nutzen. </p>
<p><span id="more-517"></span><br />
In all den Jahren bei Facebook bin ich mit diesem Dienst nie wirklich warm geworden. Ich finde Facebook weder schön (im Gegenteil, ich finde es hässlich), ich finde Facebook weder cool, noch innovativ oder gar besonders praktisch.<br />
Facebook macht mir von der Nutzung ganz einfach überhaupt keinen Spaß und das hat es auch noch nie. Für mich ist Facebook die Office Anwendung unter den sozialen Netzwerken, nämlich schwer, behäbig, unpraktisch, kompliziert und voller versteckter Einstellungen und Funktionen, die man nicht auf Anhieb findet, wenn man sie mal schnell braucht.</p>
<p>Der einzige wirkliche Vorteil von Facebook ist ganz einfach, dass es eben den größten Benutzerkreis hat. Nur ganz selten lerne ich Menschen kennen, die nicht bei Facebook angemeldet sind. Diesen einzigen Vorteil hat Facebook derzeit exklusiv. Der kleinste gemeinsame Nenner zwischen zwei Menschen heißt im Netz meistens Facebook.</p>
<p>Diese breite Nutzerbeteiligung ist im Prinzip das einzige Kriterium eines sozialen Netzwerks. Die meisten Menschen gehen dorthin, wo schon viele andere Menschen sind, und im Falle eines sozialen Netzwerks ist dies auch ein logisches Verhalten. Niemand ist gerne alleine in seinem Netzwerk, denn ohne die eigenen Peer Group funktionieren solche Communities nun mal nicht. </p>
<p>Und genau diese Nutzerbeteiligung, die breite Akzeptanz, ist das größte Problem, vor dem jedes neue soziale Netzwerk steht, vor dem auch Google Plus stehen wird.<br />
Die Funktionen sind egal, der Datenschutz ist egal, das Design ist egal. Es zählt nur, wie viele Freunde man dort auf Anhieb treffen kann, das hat Facebook eindrucksvoll bewiesen.</p>
<p>Die Gefahr, dass Google Plus mal wieder nur eine Veranstaltung für diejenigen wird, die beruflich oder privat tief im Netz verankert sind und sich von Außenstehenden gerne als die digitale Elite bezeichnen lassen, ist groß.<br />
Das liegt daran, dass Google Abseits der Google Suche für viele Gelegenheitssurfer schon immer etwas komplex schien, während Facebook trotz erheblich größerer Komplexität unter der Haube schon immer kinderleicht wirkte.</p>
<p>Alleine die Hürde, ein Google Konto einzurichten erscheint vielen Web Benutzern deutlich komplexer oder gar unnötiger, als sich mal eben bei Facebook anzumelden. </p>
<p>Ich merke das bei jedem Erklärungversuch über die Vorteile eines Google Kontos, in dem ich die Funktionen der einzelnen Google Dienste aufzähle und erläutere. Die wenigsten Menschen können mit einem Google RSS Reader etwas anfangen und wollen auch weder Dokumente in einer Cloud speichern, noch einen weiteren Kalender führen müssen. Für ihre Fotos im Netz kennen und nutzen sie Flickr oder Facebook und ein E-Mail Konto haben sie sowieso schon lange bei einem anderen Dienst.</p>
<p>Es wird also schwer für Google Plus. Aber nicht unmöglich, denn das was man <a href="http://netzwertig.com/2011/06/29/google-hintergrunde-und-fakten-zu-googles-social-vorstos/">bisher </a>über Google Plus <a href="http://www.readwriteweb.com/archives/first_night_with_google_plus_this_is_very_cool.php">lesen</a> <a href="http://blog.rhein-zeitung.de/?p=15110">und</a> <a href="http://www.google.com/+/demo/">sehen </a>kann, ist <a href="http://t3n.de/news/google-googles-soziales-netzwerk-zeigt-facebook-richtig-317458/">vielversprechender </a>als alles andere was man bisher von sozialen Netzwerken zu sehen bekam.</p>
<p>Ich wünsche Google und auch mir selber, dass es diesmal mit dem lang ersehnten eigenen sozialen Netzwerk klappt, denn mehr als alles andere im Netz bin ich ein Google Mann. Ein überzeugter Facebook Mann hingegen war ich noch nie.</p>
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		<title>Frauenfußball-WM 2011 in Deutschland</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Jun 2011 19:40:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marius</dc:creator>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Meinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Frauenfußball-WM]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>

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		<description><![CDATA[Nun hat sie also begonnen, die Frauenfußball-WM 2011 in Deutschland. Mein Nachbar gegenüber hat auch direkt die deutsche Flagge gehisst, so wie sich das zu WM-Zeiten gehört, wenn man Flaggenliebhaber ist. Nicht erst seitdem die deutsche Frauenfußballnationalmannschaft gestern ihr Auftaktspiel mit 2:1 gegen Kanada gewonnen hat, werden nun die wohl unausweichlichen Diskussionen darüber geführt, ob [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="post_image_link" href="http://www.maingold.com/510/frauenfusball-wm-2011-in-deutschland/" title="Permanent link to Frauenfußball-WM 2011 in Deutschland"><img class="post_image alignnone" src="http://www.maingold.com/wp-content/uploads/2011/06/frauenfußballweltmeisterschaft.png" width="600" height="250" alt="Frauenfußball-WM 2011 in Deutschland" /></a>
</p><p>Nun hat sie also begonnen, die Frauenfußball-WM 2011 in Deutschland. Mein Nachbar gegenüber hat auch direkt die deutsche Flagge gehisst, so wie sich das zu WM-Zeiten gehört, wenn man Flaggenliebhaber ist.</p>
<p>Nicht erst seitdem die deutsche Frauenfußballnationalmannschaft gestern ihr Auftaktspiel mit 2:1 gegen Kanada gewonnen hat, werden nun die wohl unausweichlichen Diskussionen darüber geführt, ob Frauen überhaupt Fußball spielen sollen, ob Frauen überhaupt Fußball spielen können, und wie man denn nun die fußballspielenden Frauen am besten mit den fußballspielenden Männern vergleichen könne. Am besten gar nicht, wie ich finde.</p>
<p><span id="more-510"></span><br />
Natürlich sind diese Diskussionen nicht neu, sie rücken aufgrund der WM lediglich in den Fokus der Öffentlichkeit. Da diese Frauenfußball-WM 2011 nicht die erste Frauenfußball-Weltmeisterschaft ist, wundert es mich jedoch ein wenig, warum man dieses sportliche Großereignis nicht einfach als genau das wahrnimmt was es ist, nämlich eine Fußballweltmeisterschafft. Stattdessen stellt man immer noch die Tatsache in den Mittelpunkt, dass es eben Frauen sind, die hier die Flanken schlagen und die Tore schießen, und befeuert somit weiter die Diskussion um die gesellschaftliche Anerkennung von Frauenfußball.</p>
<p>Natürlich, es gibt diejenigen passiven Sportbegeisterten, die stets die größtmögliche abrufbare Leistung einer Sportart sehen wollen, und deshalb argumentieren, dass es nunmal die Männer wären, die in der Sportart Fußball diese größtmöglich abrufbare Leistung bringen würden. Dies mag aufgrund der körperlichen Unterschiede vielleicht so sein, wobei der Beweis darüber aktuell noch aussteht. </p>
<p>Allerdings würde diese Annahme für fast alle anderen Sportarten genauso gelten, und trotzdem diskutiert niemand darüber, ob Frauen z.B. Tennis spielen sollten. Beim Tennis ist es völlig selbstverständlich, dass Frauen und Männer während eines Turniers (aktuell z.B. Wimbledon) ihre Matches parallel spielen. Eventuell wäre dieses Modell auch ein Modell für die Zukunft des Fußballs, bei dem es eine WM geben könnte, bei der Frauen und Männer ihren Weltmeister im selben Turnier ausspielen würden, sofern das organisatorisch abbildbar wäre.</p>
<p>Auch wenn Steffi Graf gegen Boris Becker vermutlich nicht allzu großen Chancen auf einen Sieg gehabt hätte (um mal von zwei deutschen Tennisspielern meiner Generation zu sprechen), gab es zwischen diesen beiden großen Sportlern keinen spürbaren Unterschied in Sachen medialer Aufmerksamkeit oder gar gesellschaftlicher Anerkennung. Das hat sich bis heute nicht geändert, die weiblichen Tennissuperstars begegnen den männlichen Tennissuperstars in der Öffentlichkeit auf Augenhöhe.</p>
<p>Umso mehr wundert mich die Tatsache, dass bei einer derart populären Sportart wie Fußball völlig andere Gesetze gelten. Natürlich, der Frauenfußball befindet sich im Vergleich zum überprofessionalisiertem Männerfußball größtenteils noch auf einem Amateurniveau, zumindest was die Verdienstmöglichkeiten und den Ligabetrieb angeht.</p>
<p>Trotzdem ist Frauenfußball wie jede andere Sportart auch organisiert, nämlich so, dass Frauen gegen Frauen spielen und sich so untereinander fair an ihren Leistungen messen können.<br />
So soll es sein, das nennt man Sport.</p>
<p>Beim Boxen würde auch niemand auf die Idee kommen, das Halbschwergewicht, eine Gewichtsklasse in der z.B. Henry Maske boxte, deshalb medial abzuwerten, weil das Schwergewicht dem Halbschwergewicht rein körperlich wahrscheinlich überlegen wäre. Und das wohlgemerkt rein unter Männern. Das oben angeführte Argument der größtmöglich abrufbaren Leistung zählt also nicht, da es ansonsten keine Gewichtsklassen geben müsste, um mal beim Boxen zu bleiben.</p>
<p>Diejenigen, die Frauenfußball ungeniert belächeln, dürfen dieser Tage ein Feuerwerk aus lustigen Oldschool Späßen abbrennen und nicht selten drehen sich diese Späßchen um Kosmetik- oder Modeartikel. Wer darüber lächeln kann, sollte mal einen Blick in Männerumkleidekabinen werfen. Da ich mich selber seit Jahrzehnten in solchen Kabinen aufhalte, kann ich sagen, dass auch bei den Männern mit solchen Artikeln nicht gegeizt wird. Der ein oder andere Fußballnationalspieler dürfte kurz vor dem Spiel auch noch mal schnell die Haarspraydose zücken, da bin ich mir ziemlich sicher. </p>
<p>Es entzieht sich meiner Kenntnis, welche Menschen für Johnny Haeusler von Spreeblick Idioten sind, aber in seinem Artikel <a href="http://www.spreeblick.com/2011/06/27/wm-2011-fusball-ohne-idioten/">WM 2011: Fußball ohne Idioten</a> meint er mit dieser Frauenfußball-WM die Aussicht auf eine WM ohne Idioten zu haben. Scheinbar klammert Johnny Haeusler bei seinen Beobachtungen die schreibende Zunft vollständig aus, denn anders kann ich mir nicht erklären, warum er bisher keine dieser Idioten ausmachen konnte. Ich hingegen konnte schon eine ganze Menge Idioten entdecken, meistens solche, die über diese Frauenfußball-WM schreiben, hauptsächlich in der Presse.</p>
<p>Aber nicht nur die Pressevertreter sind in ihren Äußerungen oft vielsagend nichtssagend, wenn es um das Thema Frauenfußball geht. Es gibt <a href="http://www.mellcolm.de/2011/06/16/es-geht-einfach-nicht/">sogar Frauen</a>, die ihre fundierte Aversion gegen Frauenfußball mit den der schlüssigen These “Frauenfußball geht einfach nicht” begründen. Nun denn.</p>
<p>Um die etwas bizarre Berichterstattung der Gegenüberstellungen anzuheizen, macht die Presse derzeit  nicht davor halt, völlig an den Haaren herbeigezogene Vergleiche zu veröffentlichen. So ist es der Presse eine Schlagzeile wert, dass der deutsche Formel 1 Fahrer<a href="http://www.abendblatt.de/sport/fussball/frauen-fussball-wm/article1935860/Nico-Rosberg-vergleicht-Frauen-WM-mit-Paralympics.html"> Nico Rosberg die Frauenfußball-WM mit den Paralympics verglichen haben soll</a>.</p>
<p>Wenn man sich aber die <a href="http://www.nicorosberg.com/2011/06/nico-rosberg-hier-durch-bekommt-ihr-mal-einen-eindruck-vom-haifisch-becken-formel-1/">Stellungnahme von Nico Rosberg</a> anschaut, in der er eine Abschrift des Interviews veröffentlicht, aus dem diese Schlagzeile stammt, dann sieht man recht deutlich, dass es nicht Nico Rosberg war, der sich verbal in die Nesseln gesetzt hat, sondern vielmehr ein Teil der anwesenden Journalisten. Dafür dann aber ordentlich.</p>
<p>Wie auch immer, die Frauenfußball-WM hat gerade erst begonnen und es wird vermutlich noch eine Menge Müll den Medienbach herunter fließen.</p>
<p>Mir hat das gestrige Spiel der deutschen Frauenfußballnationalmannschaft auf jeden Fall Spaß gemacht und ich werde mir mit Sicherheit weitere Spiele dieser WM anschauen. Denn ich habe schon deutlich schlechtere und unattraktivere Spiele bei einer WM gesehen. Und zwar von Männern.</p>
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		<title>Die fokken Antwoord wird auf dem Hessentag 2011 ausgebuht und beworfen</title>
		<link>http://www.maingold.com/504/die-fokken-antwoord-wird-auf-dem-hessentag-2011-augebuht-und-beworfen/</link>
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		<pubDate>Wed, 22 Jun 2011 18:16:12 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ihr wisst ja, ich liebe Die fokken Antwoord, Zef Style of Rave Rap. No other DJ, außer DJ Hi-Tek, dessen Name natürlich Programm ist, ist derzeit in der lucky Position, solche tighten Next Level Beats auf diesen neuen PC Devices zu producen. Und über die coolste Frau im Biz, die einzigartige ¥o-Landi Vi$$er, die Queen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Ihr <a href="http://www.maingold.com/323/die-antwoord-zef-side-enter-the-ninja-evil-boy/">wisst ja</a>, ich <a href="http://www.maingold.com/447/die-antwoord-in-harmony-korines-shortmovie-umshini-wam/">liebe</a> <a href="http://www.maingold.com/433/die-antwoord-rich-bitch-video/">Die fokken Antwoord</a>, Zef Style of Rave Rap. No other DJ, außer DJ Hi-Tek, dessen Name natürlich Programm ist, ist derzeit in der lucky Position, solche tighten Next Level Beats auf diesen neuen PC Devices zu producen. </p>
<p>Und über die coolste Frau im Biz, die einzigartige ¥o-Landi Vi$$er, die Queen of Zef Style, muss ich wohl no other Word mehr verlieren, außer: I heart!</p>
<p>Der gemeine Vorort-Hesse scheint aber noch nicht ganz so weit zu sein, um diese endless Love mit mir zu sharen.<br />
Stattdessen scheint man im Dörfchen eher die unlustigen Bonbon Rocker namens Linkin Park zu liken. Naja, so ist das eben auf Volksfesten, wo einem die Wurst näher als das Steak ist.</p>
<h3>Die Antwoord auf dem Hessentag, ausgebuht und beworfen!</h3>
<p><iframe width="600" height="480" src="http://www.youtube.com/embed/CL2RXeU3SNY" frameborder="0" allowfullscreen></iframe><br />
<a href="http://youtu.be/CL2RXeU3SNY">Direktlink</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Wu Lyf &#8211; Go Tell Fire To The Mountains</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Jun 2011 17:28:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marius</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Band]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>

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		<description><![CDATA[Ach Internet, du billige Hype Machine, du bist viel zu leicht durchschaubar. Man nehme eine vermeintlich lose Gruppe junger Menschen, gebe ihnen ein Kunststudenten Image mit Hang zu großen Gesten, Pathos und einer gehörigen Portion angesagter Internet Revolutionswut, baue unter anderem durch eine etwas wirr klingende Website einen kleinen Mythos um das Projekt, und produziere [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="post_image_link" href="http://www.maingold.com/501/wu-lyf-go-tell-fire-to-the-mountains/" title="Permanent link to Wu Lyf &#8211; Go Tell Fire To The Mountains"><img class="post_image alignnone" src="http://www.maingold.com/wp-content/uploads/2011/06/wulyf.jpg" width="600" height="150" alt="Post image for Wu Lyf &#8211; Go Tell Fire To The Mountains" /></a>
</p><p>Ach Internet, du billige Hype Machine, du bist viel zu leicht durchschaubar.</p>
<p>Man nehme eine vermeintlich lose Gruppe junger Menschen, gebe ihnen ein Kunststudenten Image mit Hang zu großen Gesten, Pathos und einer gehörigen Portion angesagter Internet Revolutionswut, baue unter anderem durch eine etwas <a href="http://www.wulyf.org/">wirr klingende Website</a> einen kleinen Mythos um das Projekt, und produziere ein ziemlich großartiges Gesamtkunstwerk aus irgendwie weltpolitisch berührendem Video und dem dazu passenden Hate/Lovesong. Fertig ist die neue Hype Band. Fertig ist Wu Lyf.</p>
<p><span id="more-501"></span><br />
Nachdem die Musikindustrie seit vielen, vielen Jahren nur noch öde vor sich hin dümpelt und jedes neue Musikjahr langweiliger als das letzte ist, ist es umso wichtiger zumindest einmal im Jahr eine solche Hype Band durch die internationalen Musikblogs und Magazine, und quer durch das Internet  zu jagen. Selbst dann, wenn man von Vornherein weiß, dass die wenigsten dieser Bands gekommen sind um zu bleiben.</p>
<p>Die Aufregung um die Band Wu Lyf ist nicht überraschend, da die Einzelteile des “Ich baue mir eine neue Hype Band” Baukastens perfekt zusammengesetzt wurden. Irgendjemand wusste genau was er da tat. Der Höhepunkt des perfekten Marketings war natürlich das<a href="http://www.maingold.com/487/wu-lyf-dirt/"> großartige Wu Lyf Video zu Dirt</a>.</p>
<p>Aber der nächste Schritt ist dann eben immer die Veröffentlichung eines kompletten Albums und spätestens an diesem Punkt müssen Band und Strategen die Hosen bis zu den Knöcheln herunter lassen.</p>
<p>Ich hatte die Gelegenheit, das Wu Lyf Debut Album “Go Tell Fire To The Mountains” nun einige Durchgänge lang auf das von vielen herbeigeschrieben Großartigkeits Muster zu untersuchen. Leider konnte ich es trotz großer Anstrengung und durchaus vorhandenem Willen nicht finden.</p>
<p>Außer der heiseren, sich gelegentlich überschlagenden, und vor allem meist unverständlichen Stimme des Nicht-Sängers von Wu Lyf, von der man schon nach etwa einem Durchlauf genug hat, gibt es auf “Go Tell Fire To The Mountains” nicht wirklich etwas Neues zu hören. Auch der sich ständig wiederholende Plink-Plink Gitarrensound klingt wenig innovativ und fängt schnell an zu langweilen. Sie nennen es Power Pop? Erzählt ihr nur.</p>
<p>Unisono berichten Musikkritiker ehrfürchtig, dass Wu Lyf ihr Debutalbum “Go Tell Fire To The Mountains” in einer Kirche aufgenommen haben. Diese Tatsache ist ungefähr genauso relevant wie die völlig an den Haaren herbeigezogene Behauptung, dass der Gitarrist seine Parts ohne Unterhose eingespielt haben soll, und sie aus diesem Grund so clean klingen. Es spielt keine Rolle. Nicht bei diesem Album.</p>
<p>Weil wir gerade beim Thema Produktion sind. Ganz allgemein zeichnet sich das gesamte Album nicht gerade durch eine gut klingende Produktion aus. Zu weit hinten, zu verwaschen, zu gleichförmig und zu wenig in your Face bleibt der Wu Lyf Sound maximal auf einer mittleren Stufe stehen. Aber natürlich, im Zweifel soll es natürlich genau so sein.</p>
<p>Trotzdem: <a href="http://www.maingold.com/487/wu-lyf-dirt/">Dirt, in der Kombination Video und Song</a>, ist natürlich ganz, ganz großartig. Um diese Feststellung zu treffen brauche ich keinen künstlichen Hype. Dazu brauche ich nur meine beiden Ohren und meine beiden Augen.  Hysterische Aufregung ist nicht notwendig, da sie Erwartungen weckt, die zumindest Wu Lyf nicht erfüllen können. Aber das müssen sie auch gar nicht.</p>
<p>No matter what they said, dollar is not your friend. And these feelings that so hard to know, are the feelings that wont let go.</p>
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		<title>Lokaljournalismus zum Abgewöhnen: Die Frankfurter Rundschau über den Markt am Friedberger Platz im Frankfurter Nordend</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Jun 2011 20:12:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marius</dc:creator>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurt]]></category>
		<category><![CDATA[Meinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Friedberger Platz]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Markt]]></category>

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		<description><![CDATA[Nicht nur für viele Menschen die in Frankfurt am Main leben, war die Frankfurter Rundschau früher eine Art Referenzzeitung. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie meine Eltern Samstags am Küchentisch saßen und die Frankfurter Rundschau studierten. Jahrein, jahraus. Solche Rituale vererben sich weiter, und auch ich habe mir früher gelegentlich die Frankfurter Rundschau [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Nicht nur für viele Menschen die in Frankfurt am Main leben, war die Frankfurter Rundschau früher eine Art Referenzzeitung. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie meine Eltern Samstags am Küchentisch saßen und die Frankfurter Rundschau studierten. Jahrein, jahraus.</p>
<p>Solche Rituale vererben sich weiter, und auch ich habe mir früher gelegentlich die Frankfurter Rundschau gekauft, wenngleich auch meistens wegen des großen Anzeigenteils am Wochenende.</p>
<p>Aber das ist viele Jahre her und zumindest bei mir hat das Internet schon ziemlich früh jegliche Tageszeitungen ersetzt und einige Jahre später sogar vollständig überflügelt.</p>
<p>Wenn ich mich heute mit der Frankfurter Rundschau beschäftige, dann höchstens noch mit der Online Ausgabe der FR. Aber auch das nur höchst selten, denn spätestens nachdem ich gelesen habe, <a href="http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=ku&#038;dig=2011%2F04%2F02%2Fa0017&#038;cHash=5efc57a2f7">wie Inhalte bei der Frankfurter Rundschau entstehen können</a>, bringe ich dieser Zeitung noch nicht einmal mehr ein Minimum an Vertrauen entgegen.</p>
<p>Es ist aber nicht nur das fehlende Vertrauen in die Frankfurter Rundschau, weshalb ich eine regelrechte Abneigung gegen dieses Blatt entwickelt habe, es ist auch die Art und Weise wie in der FR-Online meiner Meinung nach Stimmung mit subtilem Meinungsjournalismus gemacht wird. Konkret meine ich damit die FR-Online Berichterstattung über den viel diskutierten Markt am Friedberger Platz im Frankfurter Nordend.</p>
<p><span id="more-500"></span></p>
<h3>Kurz zur Erklärung zum Thema Markt am Friedberger Platz</h3>
<p>Der Markt am Friedberger Platz war vor wenigen Jahren ein beliebter Treffpunkt für Menschen aus dem Nordend.<br />
Am frühen Freitag Abend trafen sich dort Anwohner und Nachbarn, kauften sich eine Kleinigkeit zu essen, setzen sich auf die Wiese oder die kleine Mauer rund um den Friedberger Platz, tranken mit Freunden und Nachbarn noch das ein oder andere Getränk und ließen die Woche angenehm ruhig und gemütlich ausklingen. Das Wochenende konnte kommen.</p>
<p>Aus einem mir nicht bekanntem Grund wurde dieser kleine, weder besonders schöne, noch besonders vielfältige Markt irgendwann ein Szene Treffpunkt, auf dessen kleinen Platz sich heute bis zu 2000 Menschen versammeln, von denen die wenigsten noch aus dem Nordend stammen. Den gemütlichen Wochenendausklang auf dem Markt am Friedberger Platz gibt es für Bewohner des Nordends schon lange nicht mehr. </p>
<p>Stattdessen ist dieser Szene Treff zu einem Frankfurter Stadtpolitikum geworden, da die Situation dort irgendwann eskalierte und aus dem gemütlichen Treffpunkt für Nordend Anwohner eine Art Frankfurter Ballermann geworden ist, der die gefühlte Mehrzahl der dortigen Anwohner massiv in ihrer Wohn- und Lebensqualität beeinträchtigt. Und zwar jede Woche aufs neue.</p>
<p>Anstelle des gemütlichen Beisammenseins finden auf dem Friedberger Platz seit einiger Zeit Party- und Saufexzesse statt, wie man sie sonst nur aus RTL 2 Reportagen über Flatratebesäufnisse kennt. Und zwar mit allem was dazu gehört.</p>
<p>Nach jedem wöchentlichen Treffen gleicht der Friedberger Platz einer riesigen Müllkippe, und das Ergebnis der wöchentlichen Exzesse sind massenweise vollgepinkelte Hauseingänge, Fäkalien in Vorgärten, Scherben von auf den Boden oder gar gegen Häuserwände geworfene Bierflaschen, abgetretene Autospiegel, Erbrochenes, und ein Lärmpegel bis tief in die Nacht, der den eigentlich lang ersehnten Wochenausklang für die dortigen Anwohner zu einem Horrorwochentag werden lässt.. </p>
<p>Es haben sich in dieser Angelegenheit mittlerweile zwei verhärtete Fronten gebildet. Zum einen die mehr als genervten Anwohner des Friedberger Platzes, die kein Verständnis mehr für die wöchentlichen Ballermann Exzesse haben,  und zum anderen die feierwilligen Partygänger, die ihr gutes Recht auf Party mit allen Mitteln verteidigen möchten.</p>
<p>Nachdem sich lange Zeit viele Anwohner bei der Stadt Frankfurt über die nicht akzeptablen Zustände beschwert haben, und auch mehrere Klagen gegen diese Veranstaltung eingegangen sind, hat vor kurzem der Frankfurter Ordnungs- und Marktdezernent Volker Stein gehandelt und den Markt am Friedberger Platz kurzerhand vom Freitag auf den Mittwoch verlegt. Davon erhofft sich die Stadt, dass die Freitäglichen Exzesse ausbleiben und stattdessen Mittwochs, dem Rahmen eines kleinen Wochenmarktes entsprechend, ein gemütliches Beisammensein entstehen wird, so wie das auch früher Freitags an diesem Ort der Fall war.</p>
<p>Nicht wenige Besucher und Beobachter dieses Politikums Markt am Friedberger Platz bezweifeln jedoch, dass die Verlegung des Marktes auf den Mittwoch Einfluss auf das exzessive Feierverhalten der rund 2000 Besucher am Freitag haben wird. Die meisten dieser 2000 Besucher reisten Freitags ohnehin erst an, als die Marktstände schon abgebaut wurden, was verdeutlicht, dass es den wenigsten Besuchern um den eigentlichen Markt ging, sondern vielmehr um die Party danach.<br />
Für die Versorgung mit Getränken stehen rund um den Friedberger Platz genügend Kioske bereit, die an den freitäglichen Feiertagen erstaunlich lange geöffnet haben. Der eigentliche Markt ist für die Party überflüssig.</p>
<p>Mittlerweile haben sich einige “Initiativen” gebildet, die dazu aufrufen, die freitäglichen Partyexzesse auch ohne den Markt fortzusetzen. Die erste Party am Friedberger Platz fand auch bereits ohne die sonst üblichen Marktstände statt, wenngleich mit deutlich weniger Resonanz, als an den früheren Markttagen.</p>
<h3>Welche Rolle spielt nun die Frankfurter Rundschau beim Thema Markt am Friedberger Platz?</h3>
<p>Die Online Ausgabe der Frankfurter Rundschau hat seit Ende April 2011 ca. 18 (in Worten: Achtzehn!) Artikel zum Thema Friedberger Markt veröffentlicht. Viele dieser Artikel wurden von einer gewissen Frau Sandra Busch geschrieben, die als Journalistin scheinbar in einer Art Mikrokosmos lebt, und nur sehr, sehr selten über ihren kleinen Tellerrand namens Nordend hinaus blickt.<br />
Sandra Busch scheint also eine Art “Nordendexpertin” der Frankfurter Rundschau zu sein, und scheinbar fühlt sich die Frankfurter Rundschau überdurchschnittlich häufig dazu berufen, von Frau Busch ewig gleich klingende  Artikel über eben diesen kleinen Stadtteil von Frankfurt schreiben zu lassen. Einseitiger kann Lokaljournalismus kaum sein.</p>
<p>Aber es ist nicht nur die hohe Anzahl der ewig gleich klingenden Artikel zum Thema Markt am Friedberger Platz, die mich an dieser Art von Journalismus zweifeln lässt, es ist auch die Art und Weise, wie diese Artikel versuchen Stimmung zu machen.<br />
Stimmung zunächst für diese Party, um sie zu einer Art Hype werden zu lassen, Stimmung gegen die Anwohner des Friedberger Platzes, die mit den katastrophalen Zuständen dort nicht mehr einverstanden sind, und Stimmung für die exzessive Partycrowd, die ihr Recht auf das verantwortungslose wilde Feiern gefährdet sieht.</p>
<p>Die FR-Online stellt die umstrittenen Freiluftpartys gerne so dar, als würden sich einige nette Menschen zum reden, lachen und trinken am Friedberger Platz versammeln, um dort in geselliger Runde ein Picknick mit Käsewüfeln und Brezeln zu veranstalten. Diesen bemitleidenswerten Menschen wollen die bösen und abgrundtief spießigen Anwohner des Friedberger Platzes nun auch den letzten Spaß im Leben nehmen und die freitäglichen Exzesse stoppen.</p>
<p>Gerne drückt man bei der FR-Online auch ein wenig auf die Tränendrüse und bringt den armen Marktstandbetreiber ins Spiel, bei dem nicht weniger als die Existenz bedroht wäre, wenn der Markt nun nicht mehr Freitags sondern Mittwochs stattfinden würde.</p>
<p>Um die Stimmung noch weiter anzuheizen ist sich die FR-Online auch nicht zu schade, wohlwollend auf einige der ohnehin nur temporär existierenden Facebook Gruppen hinzuweisen, die erreichen wollen, dass die Party am Friedberger Platz auch weiterhin Freitags stattfinden soll. Sogar eine der Gruppen mit dem lustigen aber entlarvendem Namen “Daniela, ich scheiß Dir in den Garten – Für den Erhalt des Friedberger Platzes” wird dort erwähnt.</p>
<p>Wie immer man zu den Partys am Friedberger Platz stehen mag, was wohl maßgeblich davon abhängt, ob man unmittelbarer Anwohner oder lediglich Besucher dieses Ortes ist, ist diese Art der Berichterstattung aus meiner Sicht nichts anderes als gezielte Meinungsmache, die unnötiger Weise Öl in ein ohnehin schon zu heiß brennendes Feuer gießt.</p>
<p>Ich bin nicht der Meinung, dass eine Zeitung stets objektiv berichten muss und keine eigene Meinung haben darf. Wenn man aber mit derart übertrieben vielen Artikeln einen Ort wie den Markt am Friedberger Platz erst zu einem Hype emporschreibt, um dann bei den dadurch entstandenen oben genannten Zuständen das arme Partyvölkchen, dem man seine lebenswichtigen Partyexzesse wegnehmen möchte, bemitleidet, dann ist das aus meiner Sicht nicht anderes, als eine gezielte Stimmungsmache.<br />
So etwas erwartet man normalerweise eher von den berühmten Boulevardmedien mit den hektischen Überschriften.</p>
<p>Es ist nicht nur so, dass ich aus Eingangs verlinkten Gründen der Frankfurter Rundschau nicht mehr vertrauen kann, es ist auch so, dass ich der Frankfurter Rundschau noch nicht einmal mehr einfachsten ausgewogenen Lokaljournalismus zutraue. </p>
<p>Für mich ist diese Zeitung überflüssig geworden.</p>
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		<title>The Rivva Song</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Jun 2011 18:24:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marius</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Meinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Produkte]]></category>
		<category><![CDATA[rivva]]></category>

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		<description><![CDATA[Natürlich freue auch ich mich, dass Frank Westphal mit Hilfe von Unterstützern sein sehr schönes, ambitioniertes und nützliches Projekt Rivva wieder zum Leben erwecken konnte. Ich freue mich aber nicht nur darauf, dass Rivva als Social Web Aggregator seinen Dienst wieder aufnimmt. Ich freue mich auch auf die kommenden Titel von Franks Blogartikel, die &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Natürlich freue auch ich mich, dass Frank Westphal mit Hilfe von Unterstützern sein sehr schönes, ambitioniertes und nützliches Projekt <a href="http://rivva.de/">Rivva</a> wieder zum Leben erwecken konnte.</p>
<p>Ich freue mich aber nicht nur darauf, <a href="http://blog.rivva.de/archives/2011/6/7/rivva_ist_zurueck/">dass Rivva als Social Web Aggregator seinen Dienst wieder aufnimmt</a>. Ich freue mich auch auf die kommenden Titel von <a href="http://blog.rivva.de/">Franks Blogartikel</a>, die &#8211; mit Ausnahme des heutigen Artikels &#8211; alle eine besondere Eigenschaft haben: Es sind zum Artikel passende Songtitel. </p>
<p>Manchmal sind es eben die kleinen Dinge, die mir einen Webdienst besonders sympathisch machen. </p>
<h3>Sophia &#8211; The River Song</h3>
<p><iframe width="600" height="28" src="http://www.youtube.com/embed/TvKof3g7GMQ" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>iTunes In The Cloud ist eine herbe Enttäuschung</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Jun 2011 08:54:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marius</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[Cloud]]></category>
		<category><![CDATA[iCloud]]></category>
		<category><![CDATA[iTunes]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Streaming]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern hat Apple, wie bereits erwartet, unter anderem seinen Dienst iTunes in the Cloud vorgestellt, mehr Artikel zu diesem Thema hier und hier. Im Vorfeld wurde viel über diesen neuen Service spekuliert und nicht wenige Experten aus der Tech Szene waren sich sicher, dass Apple etwas innovatives vorstellen würde, etwas, das das Hören von Musik [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Gestern hat Apple, wie bereits erwartet, unter anderem seinen Dienst <a href="http://www.apple.com/icloud/features/">iTunes in the Cloud</a> vorgestellt, mehr Artikel zu diesem Thema <a href="http://www.netbooknews.de/42396/apple-icloud-alle-fakten-details/">hier</a> und <a href="http://stadt-bremerhaven.de/apple-keynote-ios-5-icloud-mac-os-x-lion-wifi-sync-itunes-match-musikwaesche-co">hier</a>. Im Vorfeld wurde viel über diesen neuen Service spekuliert und nicht wenige Experten aus der Tech Szene waren sich sicher, dass Apple etwas innovatives vorstellen würde, etwas, das das Hören von Musik und den Zugriff auf den eigenen Musikbestand ein klein wenig revolutionieren würde. Die Rede war oft von einem Streamingangebot, das die eigenen Songs auf jedes beliebige Gerät streamen würde, ganz egal an welchem Ort man sich befinden würde, eine stabile Internetverbindung vorausgesetzt.</p>
<p>So ist es nicht gekommen. Zwar stellte Apple mit iCloud einen zentralen Speicherplatz auf Apple eigenen Servern zur verfügung, auf dem man künftig alle per iTunes gekauften Songs ablegen kann, aber vom Thema Streaming war gestern Abend keine Rede.</p>
<p><span id="more-496"></span><br />
Ich finde es ein wenig merkwürdig, dass im Zusammenhang der gestern über die Bühne gegangenen Entwicklerkonferenz WWDC oft davon die Rede war, dass die internen Speicher lokaler Geräte wie iPod, iPhone oder iPad nicht mehr eine so große Bedeutung hätten, da man künftig seine Daten, in diesem Fall seine Musikdateien, ohnehin in der so genannten Cloud speichern würde.<br />
Denn wenn ich mir dieses iTunes in the Cloud genauer anschaue, sehe ich in erster Linie nicht die Vorteile, sondern vielmehr die Nachteile dieses Systems. Und zwar aus folgendem Grund.</p>
<p>Angenommen ich verfüge auf meinem Hauptrechner über eine Menge von 100 GB an Musikdateien. Angenommen ich kopiere diese Musikdateien, auch mit Hilfe von iTunes Match, zu iTunes in the Cloud (wobei ich dazu in den USA wohnen müsste, aber das lassen wir für den Moment mal außen vor).<br />
Wenn nun iCloud automatisch dafür sorgt, dass alle meine Daten, also auch die eben genannten Musikdateien, auf alle meine Geräte übertragen werden, dann hätte ich auf all diesen Geräten ein großes Problem. Denn eines haben iPod, iPhone und iPad (mit Ausnahme des iPod Classic, aber dieses Gerät braucht man an dieser Stelle nicht weiter zu betrachten, da es keine Netzanbindung hat) gemeinsam, sie verfügen nicht gerade über große Mengen an lokalem Speicherplatz.</p>
<p>Was passiert also in diesem Fall? Wird iCloud versuchen so lange Musikdateien auf meine Geräte zu übertragen, bis deren interner Speicherplatz voll ist? Und wie kann ich Songs hören, die zwar in iCloud liegen, aber keinen Platz mehr auf meinen Geräten gefunden haben?<br />
Und ist es in Hinblick auf Musikdateien nicht geradezu ein Konzept von Vorgestern, dass ein und dieselbe Datei mehrfach vorhanden ist und somit auf allen meinen Geräten Platz wegnimmt?</p>
<p>Für genau dieses Problem existiert eigentlich eine Lösung, die seit einiger Zeit in aller Munde ist. Diese Lösung heißt streaming, eventuell in Kombination mit Caching, ein Konzept, das Google in seinem neuen Dienst Google Music Beta beschreibt.<br />
Von Apple habe ich das Thema Streaming bisher jedoch noch nicht gehört. iTunes in the Cloud streamt keine Musik, sondern pusht Musikdateien lediglich auf verschiedene Geräte, quasi so, wie Dienste wie Dropbox und Konsorten es schon lange machen.</p>
<p>Und das ist nichts anderes, als eine herbe Enttäuschung.</p>
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		<title>Meine Erkenntnisse nach ein paar Tagen Turntable.fm</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Jun 2011 21:21:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marius</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Produkte]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>

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		<description><![CDATA[Jeder Turntable.fm Raum hat nun eine Room Info, anhand der man sehen kann, welche Songs bereits in diesem Raum gespielt wurden. Außerdem sieht man in dieser Room Info die prozentualen Room Vote jedes gespielten Songs. Die wenigsten Turntable.fm User sind offen für wenig bekannte Tracks. Meistens werden nur die Gassenhauer eines jeden Genres mit Awesome [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p></p><p>Jeder <a href="http://www.maingold.com/488/turntable-fm/">Turntable.fm</a> Raum hat nun eine Room Info, anhand der man sehen kann, welche Songs bereits in diesem Raum gespielt wurden. Außerdem sieht man in dieser Room Info die prozentualen Room Vote jedes gespielten Songs.</p>
<p>Die wenigsten Turntable.fm User sind offen für wenig bekannte Tracks. Meistens werden nur die Gassenhauer eines jeden Genres mit Awesome bewertet. Legt man Wert auf eine hohe Punktzahl, sollte man diese Hits in seiner Music Queue parat haben, sofern man sie kennt.</p>
<p>Es wird vermehrt von der Chat Funktion Gebrauch gemacht und zumindest rudimentär Musik kommentiert.</p>
<p>Die Amerikaner haben eine völlig andere Vorstellung von Alternative Music, als wir sie in Deutschland haben. Nach vielen Stunden im Alternative Room war ich erstaunt, bei welchen Songs dort unisono mit dem Kopf genickt wird. Meine Songs waren es nicht. Amerikanische Alternative Musik ist europäischer Radio Pop. Mit den obligatorischen Pixies, Joy Division, Placebo oder Editors Hits, können die amerikanischen Alternative Music Lover wenig anfangen. Ben Folds scheint dort hingegen immer zu gehen.</p>
<p>Der Kampf um einen Platz auf der DJ Kanzel wird immer härter.</p>
<p>Turntable.fm macht trotzdem eine Menge Spaß.</p>
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