Und was machen die Blogs im Jahre 2009?

Wenn man so wie ich gerade krank ist, und aus Mangel an Erlebnissen keine wirklich spannenden Dinge zu berichten weiß, kann man sich durchaus mal einige ungeordnete Gedanken zu Blogs machen. So wie es alle tun, die gerade kein besseres Thema parat haben und sich aus welchen Gründen auch immer dazu berufen fühlen, über den Zustand der deutschen Blogosphäre zu schreiben. Auch ich fühle mich plötzlich so dermaßen berufen, ihr glaubt es gar nicht. Fangen wir an.

Es wird oft behauptet, dass Twitter die Blogs in die Ecke gedrängt hätte. Schaut man sich die häufig arg vernachlässigten Blogs einiger Heavytwitterer an, kann man dieser These sehr leicht Glauben schenken, denn vor lauter mehr oder weniger belanglosen Tweets passiert in deren Blogs oft nicht mehr sehr viel. Ob es gut oder schlecht ist, dass Blogartikel zu Gunsten von Tweets abnehmen, muss jeder selber entscheiden. Ich finde es schlecht.

Jetzt gibt es bei dieser Behauptung, dass Twitter die Blogs in die Ecke gedrängt hätte, nur ein Problem bei dem sich die Katze in den Schwanz beisst. Wenn es nicht mehr viele gute Blogartikel gibt, müsste die Twitter Timeline eigentlich immer leerer werden, denn was, außer einem mächtigen Empfehlungstool für Artikel ist Twitter denn sonst?
Die Antwort auf diese Frage findet sich in den meisten Timelines. Wenn die kleinen Vögelchen keine guten Links mehr in 140 Zeichen verpackt können, fangen sie damit an, am Twitter Witzigkeitswettbewerb teilzunehmen. Ein Tweet lustiger als der andere, Witzigkeit kennt keine Grenzen. Jeder versucht den Twitterholic next door in Punkto Originalität zu überbieten. Und das wird schneller langweilig, als das RTL Vorabendprogramm. Keine interessanten Blogartikel mehr bedeutet weniger interessante Tweets. Für mich ist das definitiv kein Zustand, der erstrebenswert wäre. Ich glaube aber fest daran, dass sich dieses Missverhältnis wieder umkehren wird. Irgendwann. Denn Blogs und Twitter können sich ganz hervorragend ergänzen, wenn man seine Energie auf beides verteilt. Fuck the rest.

Wenn Twitter irgendwann den eigenen Zenit überschritten haben wird, wenn es wieder bergab geht, oder wenn alle Wortspiele mehrfach wiederholt wurden, dann wird man sich wieder vermehrt den Blogs widmen, zumindest denen, die es dann noch gibt. Denn Blogs haben Twitter eines voraus, sie sind schon lange keine Modeerscheinung mehr.

Es besteht eben ein großer Unterschied zwischen einem „Gehe jetzt einen Kaffee holen“ Tweet und einem Blogartikel mit einer Besprechung des zuletzt gelesene Buches. Der Tweet mag zwar zunächst mehr Follower haben, als das Blog Abonnenten hat, trotzdem wird der Artikel auf Dauer sehr viel häufiger gelesen werden als dieser Tweet. Tante Google sorgt dafür.

Für mich ist Twitter definitiv kein Ersatz für Blogs, im Gegenteil. Ich frage mich sogar bis heute, warum man in Zusammenhang mit Twitter von „Microblogging“ spricht. Das eine hat mit dem anderen nicht das Geringste zu tun, es sei denn, man lässt hier den Einsatz von Schriftzeichen als kleinsten gemeinsamen Nenner gelten.

Wo stehen deutsche Blogs im Jahre 3 nach Twitter?

Blogs und deren Betreiber sind lange keine Exoten mehr. Blogs sind „normal“ geworden. Blogsoftware zielt nicht mehr nur auf Blogger ab, sondern auf jeden Menschen, der im Internet Inhalte veröffentlichen muss oder möchte. Die beliebteste Blogsoftware WordPress ist zum CMS für jedermann geworden. Blogs, oder das was man aus dieser Software macht, haben längst die früheren HTML Seiten abgelöst.
Die Bloggercliquen von früher, die sich gegenseitig permanent verlinkten um den größten Teil des Traffickuchens unter sich zu verteilen, gibt es zwar noch, aber sie werden jeden Monat ein Stück unbedeutender. Genauso geht es den diversen Bloggercharts, danach kräht bald kein Hahn mehr. Technorati, irgendjemand? Sehr lange werden solche Charts nicht mehr existieren, auch nicht die deutschen, und das ist sehr gut so, weil Charts schon immer ein Hemmschuh für alles waren, was sich nicht in den Charts befand. Charts behindern.

Gelegentlich erinnert man sich heute noch daran, als der Linkhonig in Strömen durch die deutsche Blogosphäre floss, als die Stöckchen fliegen lernten und die Blogparaden durch die virtuellen Dörfer marschierten. Die zweckdienliche Verbundenheit auf der Jagd nach Links ist heute einer geschäftsmäßigen gewichen.
Nicht selten schauen Blogger heute in den Quelltext eines Blogs oder alternativ auf ihre Firefox Add-ons, ob es sich aufgrund einer „nofollow“ Einstellung überhaupt lohnt dort einen Kommentar zu hinterlassen. Auch das ist bloggen 2009. Der ganz große unbeschwerte Spaß ist vorbei.
Wobei wir beim unvermeidlichen Thema SEO wären. SEO Blogs schießen wie Pilze aus dem Boden, das Thema SEO ist in der Öffentlichkeit angekommen. Mit allen möglichen Aktionen wird versucht, Backlinks auf das eigene Blog zu ergattern, weil dieser berühmte Google Juice wichtiger denn je geworden ist.
Durch das immer weiter verbreitete SEO Wissen, kommen solche Aktionen jedoch immer weniger gut an. Hinter jeder Aktivität in Sachen Backlinks wird sofort eine SEO Aktion vermutet. Oft bestimmt zu Recht, aber natürlich nicht immer.
Damit sich Blogs wieder mehr untereinander verlinken, denn das haben sie in den letzen Monaten und Jahren ein wenig verlernt, startete Kai Müller von Stylespion im April 2009 die Aktion „Ein Herz für Blogs“. Der Name dieser Aktion ist zwar selten hässlich und wenig einfallsreich, und lädt aus diesem Grunde nicht gerade zum Mitmachen ein, aber die Idee, für mehr Verlinkungen untereinander zu werben ist natürlich nicht so schlecht.
Ein wenig Naivität muss man dem SEO erfahrenen Kai Müller aber dann doch unterstellen, wenn er in seinem Artikel „Kein Herz für Blogs mehr“ ein wenig die beleidigte Leberwurst spielt, weil einige Blogger ihm Linkbaiting unterstellt haben. Solche Kommentare kommen schon bei der kleinsten Blogparade, warum sollte ausgerechnet er davon verschont bleiben? Auch das ist bloggen 2009.
Was man daran sieht, ist, dass SEO nicht mehr nur in den Spezialblogs existent ist. Fast jeder Blogger handelt im Rahmen seiner Möglichkeiten nach vermeintlichen SEO Richtlinien, zugegeben wird dies aber nur von den wenigsten. SEO ist ein uncooles Thema, das man zwar irgendwie im Hinterkopf hat, aber nur ungerne darüber spricht. Die SEO Leute sind die Nerds von früher, sind die Szeneleute vom morgen? So wie es schon einmal lief? Wir werden sehen.

Wie sieht es beim Thema Geld verdienen mit Blogs aus?

Werbung in Blogs ist schon lange kein Tabuthema mehr. Es ist auch kein Exklusivthema mehr, um Werbung muss man nicht betteln. Denjenigen, die heute Werbung auf ihren Blogs schalten wollen, stehen ausreichend Vermarktungsmöglichkeiten zur Verfügung. Auch das Thema Direktvermarktung wurde von einigen Bloggern erfolgreich umgesetzt.
Niemand muss mehr darauf warten, dass ein vor Jahren gegründetes Werbenetzwerk, dass seit langem nicht zu mehr in der Lage ist, als eine Handvoll befreundeter Blogs mit Werbebannern zu versorgen, endlich seine Pforten für alle Interessierten öffnet.

Das Thema Werbung hat sich innerhalb weniger Jahre grundlegend gewandelt. Beispielhaft hierfür steht für mich Nerdcore Renés Artikel vom Juli 2006, in dem er schrieb: „mir ist mein Blog zuviel Wert, als dass ich darin Werbung zulassen könnte. Mein Blog wird werbefrei bleiben.“
Heute dürfte der massive Einsatz von Werbebanner auf Nerdcore die Haupteinnahmequelle von René sein. Geschadet hat es ihm nicht, ganz im Gegenteil.

Wer sich heute für Werbung auf seinem Blog entscheidet, kann dies ohne schlechtes Gewissen tun. Die kurzzeitig aufgekommene Hoffnung, damit wirklich Geld zu verdienen, ist bis auf wenige Ausnahmen allerdings der Realität gewichen.
Der Traum der Professionalisierung, und somit der Monetarisierung von Blogs im großen Umfang ist ausgeträumt. Nur ein paar wenige haben dies geschafft, viel weniger als für eine Professionalisierung nötig gewesen wären. Für mich gibt es sogar nur einen Blogger, der in diesem Bereich so ziemlich alles richtig gemacht hat, der sein Hobby zum Beruf gemacht hat, der unermüdlich arbeitet und seine Leser fast jeden Tag mit exklusiven Inhalten versorgt, der es nicht nötig hat, für jeden zweiten Artikel oder jede zweite Reportage über Themen aus der Blogosphäre sein Gesicht in eine Kamera zu halten, und der damit ordentlich Geld verdient. Dieser Blogger ist Sascha Pallenberg von Netbooknews. Es ist selten, dass jemand aus der Blogosphäre so straight und erfolgreich sein Ding durchzieht. Auch das ist bloggen im Jahre 2009, auch das ist mit Blogs möglich.

Wie das meiste, das irgendwann spielerisch anfängt, aber Potential für mehr hat, wurden auch Blogs ein gutes Stück weit seriöser. Damit meine ich gar nicht in erster Linie deren Inhalte, sondern viel mehr die Art wie Blogs heute geführt werden. Blogs sind oft eine kleine Ich AG, werden geführt wie Geschäfte, weil sie es zum Teil auch sind. Blogs öffnen heute Türen, wo sie diese früher vor der Nase zugeschlagen haben. Blogs sind Selbstvermarktung und auch immer öfter eine Empfehlung für potentielle Arbeitgeber. Es kommt darauf an, was man daraus macht.

Das anonyme Bloggen ist gegenüber einigen Jahren auch deutlich zurückgegangen. Blogger werden nicht mehr schräg beäugt, man fragt sich nicht mehr, warum hier jemand mit seinen Inhalten das Internet und somit die Weltöffentlichkeit beglückt. Die Frage ist nicht mehr „warum“, die Frage ist nur noch „wie und wo“. Das Publizieren von Inhalten im Internet hat sich mit Social Media etabliert. Auf Partys ist man nicht mehr dieser komische Typ, der einen Blog hat, man ist der komische Typ, wenn man an diesem Social Media Ding nicht teilnimmt.

Es ist nicht das schlechteste, wenn gewisse Dinge irgendwann zur Normalität werden. Dass Blogs von vornherein immer auf dem Weg zur Normalität waren, zeigt auch die Tatsache, dass alle Diskussionen und Bemühungen um eine Art „Blogger Gewerkschaft“ (wie albern sich das heute anhört) kläglich gescheitert sind. Die Fraktion der Podcaster hat so etwas mal kurzzeitig versucht, indem sie einen Club und einen Verband gründeten. Beides hat aber nicht besonders lange durchgehalten, da es einfach keine Notwendigkeit für solche Zusammenschlüsse gab. Heute weniger denn je. Verlinken kann man sich auch ohne Verband, Verein oder Gewerkschaft, und das ist es doch, worum es im Internet geht. Es gibt nur Verlinkungen und sonst gar nichts.

Ich selber verfolge die deutsche Blogosphäre noch sehr gerne und ich mag sie auch noch sehr. Auch wenn ich wochenlang kein Twitter nutzen würde, auf meinen RSS Reader voll mit Blogs möchte ich nicht verzichten. Genauso wenig, wie auf meine Nachrichten- oder Musikseiten.

Trotzdem habe ich mich in letzter Zeit vermehrt den amerikanischen Blogs zugewandt. Auch wenn sie beim Thema Kultur in vielen Bereichen hinterherhinken, haben die Amerikaner für mich die sehr viel angenehmere Blog- und Kommunikationskultur. In amerikanischen Blogs findet man immer Zeit für nette oder lobende Worte im Kommentarbereich. Man freut sich dort über einzelne Artikel in Blogs viel mehr als in Deutschland, und das zeigt man auch gerne und oft, thank you für sharing this.

Während die Amerikaner in Blogs mehr Wert auf beidseitige Kommunikation legen, was im Internet auch immer mit Verlinkung zu tun hat, geht es den Deutschen oft mehr um eine einseitige Veröffentlichung.
Das Miteinander, sprich die Kommunikation, die Verlinkung, und die Empfehlung, ist wahrscheinlich der Punkt, der in den letzen Jahren in Deutschland am meisten gelitten hat. Ohne diese Art der Kommunikation, die auch immer eine Bestätigung ist, wird aber auch die stärkste Artikelquelle eines Blogs längerfristig versiegen.
Bloggen ist eine Kommunikation zwischen Autor und Leser. Geht die Lust an der Kommunikation verloren, geht die Lust am bloggen verloren. Auch das ist in der deutschen Blogosphäre Realität im Jahre 2009.

Neben der Unlust am Kommunizieren gibt es noch eine weitere negative deutsche Eigenschaft, die dem bloggen hinderlich entgegenwirkt, sie nennt sich Perfektion.
Am Anspruch perfekt zu sein, sind schon viele Projekte gescheitert. Auch das ist ein großes deutsches Problem. Wir versuchen zu wenig, weil wir scheitern könnten. Auch diese Attitüde macht Blogs dauerhaft kaputt. Alle diese Punkte, und ganz besonders den letzten Punkt, kenne ich von mir selber nur zu gut, ich spreche hier aus negativer Erfahrung.

Alle möglichen Dienste, von Twitter bis Facebook, wollen die Kommunikation auf ihre eigenen Seiten verlagern. Gelingt ihnen das dauerhaft, wird ein Teil der Blogs aussterben, und das ist ein Problem. Ich merke selber wie ich zunehmend nicht mehr in der Lage bin, alle möglichen Kommunikationskanäle zu befüllen. Was bei diesen Versuchen am meisten leidet, sind leider die Blogs, weil sie am meisten Arbeit machen. Aber auch hier gilt wieder das bereits oben erwähnte, wenn es keine guten Inhalte mehr gibt, werden auch die schnellen Empfehlungen auf Twitter und Facebook darunter leiden. Man kann ja nicht immer nur Musikvideos präsentieren.

Ich selber möchte versuchen meinem Blog in nächster Zeit wieder etwas mehr Zeit zu widmen. Denn wenn ich hier etwas schreibe, dann wende ich mich an alle. Nicht nur an meine Freunde, nicht nur an meine Verfolger, nicht nur an eine geschlossene Gruppe von Menschen. Für mich ist es etwas viel größeres, wenn ich auf meiner eigenen Seite etwas veröffentliche, als wenn ich dies bei fremden Diensten wie Twitter, Posterous oder Facebook mache. Nur hier habe ich das Gefühl, dass ich etwas für mich getan habe, dass ich die direkte Kontrolle über meine Inhalte habe. Hier fühlt es sich ganz einfach am besten an.

Wie sich die deutsche Blogosphäre weiter entwickeln wird, kann ich nicht abschätzen. Ich weiß nur, dass es ein Fehler ist, Blogs in die Großen und die Kleinen zu unterteilen. Die Großen und die Kleinen gibt es nicht mehr, es gibt nur die interessanten und die, die man selber nicht so interessant findet.

Diejenigen, die sich selber als groß bezeichnen, sind für mich meist die Uninteressanten. Während diejenigen, die sich bescheidener geben, die Sympathischeren sind.

So ist das in der deutschen Blogosphäre Ende 2009.

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Marius Anatol

Hello, ich bin Marius Anatol aus Frankfurt am Main. Ich interessiere mich für Musik, IT, Medien, Politik und das Interweb. Du findest mich auch auf Google+, Twitter, Ello und Facebook.

65 CommentsHinterlasse einen Kommentar

  • Wäre ich gerade nicht so müde, würde ich bestimmt lange antworten. Aber ich halte die Antwort knapp: mindestens 95% Zustimmung. Und du hast einen neuen Abonnenten.

  • Toller Artikel, ehrlich… wobei ich persönlich Twitter keinen so großen Stellenwert einräumen würde. aber das ist wohl von Person zu Person unterschiedlich. Ansonsten das was Kai sagt *g*

  • Auch von mir geht der Daumen ganz klar nach oben – eine gutes und vor allen Dingen persönliches Resumee eigenen Wahrnehmung der Entwicklungen. Mich stört in den ganzen Artikeln nur, dass Twitter eine so große Rolle beigemessen wird.

    Du hast es aus meiner Sicht ganz gut zusammengeführt und Johannes auch: belanglose Linkschleudern werden meiner Meinung nach versiegen. Früher hat es gereicht ein paar Feeds abzugrasen und wiederzukäuen – individuelle Inhalte, Meinungen und Positionen werden sich hoffentlich in Zukunft wieder vermehrt unter die Inhalte mischen und den LinkSchleuderTrash in die ‚EchtZeitFreakKanäle‘ verweisen.

    Eine spannende Diskussion, die da wieder losgetreten wird. Ich bleib am Ball …

  • @Thilo: Danke, auch ich habe schon so einiges nicht gemacht, weil ich dachte es könnte nicht perfekt sein. Großer Fehler.

    @Marco: Auch danke, in meiner Timeline sehe ich schon, dass die Vielblogger weniger twittern, und die Tweethearts weniger bloggen. Für so einige hat Twitter mittlerweile einen riesigen Stellenwert. Aber du hast Recht, das ist von Person zu Person völlig unterschiedlich.

  • @Martin Gommel: Freut mich!

    @Malte: Das ist interessant, dass du nicht der einzige bist, der findet, dass Twitter eine zu große Rolle beigemessen wird.
    Ich denke schon, dass Blogs mittlerweile viel Traffic über Twitter bekommen. Für einige hat Twitter den RSS Reader ersetzt, oder sie haben nie einen benutzt. Für Blogs kann Twitter schon eine gute Ergänzung sein, wenn man beides geschickt kombiniert.

    Aber das war es auch schon fast an Diensten, die ich selber regelmäßig nutzen kann. Ich habe dafür zum Beispiel nie den Nutzen eines parallelen Posterous Blogs zum persönlichen Blog verstanden.

  • @Marius: Twitter ist für mich auch eine wichtige Trafficquelle und auch meine persönliche Linkschleuder – ich verbinde ebenfalls mehrere Dienste mit meinem Blog – Flickr, Twitter, Facebook usw. – ich habe mich vor einigen Wochen allerdings entschlossen von Twitter zurückziehen und auch damit angefangen – entfollowt und mich auf diejenigen beschränkt, die ich persönlich kenne und werde es auch noch weiter minimieren … und das nicht nur bei Twitter … back to the Roots – es macht mir mehr Spaß an Blogartikeln zu feilen, als daran, wenigstens noch einen minimalen Nutzen in Statusberichte oder in 140 Zeichen zu verpacken …

  • vielen lieben dank für diesen aus herzen kommendem artikel!
    den poste ich jetzt mal bei twitter, weil ich ja sonst nicht weiß was ich mit dem tool anstellen soll!

  • Kann mich nur anschließen: super Artikel! Ich finde es auch schade, wenn so wenig kommentiert wird, weil es nicht gerade zum weiterbloggen motiviert. Aber ich erwische mich auch immer wieder selbst, wie ich Artikel lese, dann aber aus Zeitmangel oder Unüberlegtheit keinen Kommentar hinterlasse. Ein Teufelskreis ;)

    Danke für diesen Artikel, danke, dass es Menschen wie dich gibt…

  • Klasse Artikel zu einem Thema, das mich auch beschäftigt.

    Ich habe 2007 angefangen zu bloggen und es in 2008 zugunsten von twitter eingestellt. Vor einem Monat habe ich das Bloggen wieder aufgenommen und das twittern beibehalten.

    Aus meiner Sicht gibt es nichts Besseres als twittern UND bloggen; ideal ist eine Symbiose der beiden Kommunikationsmedien. Twitter für die „Instant-Kommunikation“ und Blogs für das umfangreichere Erörtern von Themen.

    Mehr dazu auch hier: http://low-brainer.blogspot.co.....ieder.html

  • Wow, jetzt weiss ich erstmal gar nicht was ich genau sagen soll, denn zum einen ist das ja ne sehr schonungslose Abrechnung mit der dt. Blogosphaere (und du hast den Nagel aber sowas von auf den Kopf getroffen) und auf der anderen Seite nennst du mich als Beispiel fuer erfolgreiches (zumindest finanziell) bloggen.

    Ich glaube derartige Artikel von Kollegen motivieren mehr als irgendeine exklusive Story, Engadget Feature oder ein „ego-taetschelnder“ Fernsehauftritt. Vielen Dank, das freut mich wirklich sehr und treibt einen an, es weiterhin so durchzuziehen.

    Ich habe uebrigens nie die Monetarisierung meines Blogs im Hinterkopf gehabt, als ich vor 2 Jahren auf Eeepcnews.de begonnen habe. Es hat mir einfach Spass gemacht und ehe ich mich versah habe ich meinen Job gekuendigt und bloggte nur noch (das ging innerhalb von 2 Monaten). Ich glaube die Passion zum Thema, zur Kommunikation mit Lesern und anderen Bloggern muss in dir drin sein, denn dann ist es authentisch und nur authentische Blogs und Blogger haben die Moeglichkeit langfristigen Erfolg zu haben (und auch hier meine ich erstmal finanziell, denn in den Medien finden natuerlich ganz andere Leute unserer Zunft Gehoer, worueber ich auch froh bin).

    Bloggen ist fuer mich kein Job sondern auch eine Lebensauffassung und deshalb brauche ich mich nicht jeden Tag auf meine Seite zu quaelen, sondern ich freue mich auf den naechsten Tag. Was gibt es fuer News? Wie werde ich diese umsetzen? Wen lerne ich heute in den Kommentaren, auf Twitter oder Facebook kennen?

    Vernetzt euch, nutzt Twitter, Friendfeed und Facebook und vor allen Dingen kooperiert! Es gibt keine Wettbewerber sondern nur potentielle Kooperationspartner und das ist der eigentliche Vorteil einer gesunden Blogosphaere. Kommentiert Artikel die euch gefallen und featured neue Blogs auf eurem eigenen.

    Es gibt noch soviel zu tun und ich moechte nicht in die alte Laier verfallen, dass uns die US-Blogger um Jahre voraus sind. Es ist aber einfach so! Und woran liegt das? Ich glaube deutsche Blogger sind weitaus arroganter, moechten weniger teilen („sharing is caring“!) und lieben vor allen Dingen eines: Bad News! Es wird andauernd ueber andere gemosert anstatt einfach mal selber was zu erschaffen.

    Ein Kritiker zu sein ist so einfach (deine Kritik in diesem Artikel hier schliesse ich von den Besserwissern aus, denn dieser Artikel ist wirklich wichtig!), kreativ zu sein kostet Einsatz und viel Zeit.

    Bleibt weiter kreativ und unterstuetzt euch gegenseitig, die deutsche Blogosphaere braucht das.

    Viele Gruesse aus dem zur Zeit saukalten Belgrad

    Sascha

    P.S. Ueberlegt euch zur Re:Publica 2010 nach Berlin zu kommen, denn mehr Gleichgesinnte auf einem Fleck werdet ihr schwerlich finden.

  • Danke für diesen Artikel, sehr interessant.
    Twitter habe ich immer schon auf die Sachen beschränkt, die mir bei anderen wichtig waren RT oder für meinen Blog… was andere da manchmal twittern verstehe ich gar nicht immer *lach* Ich finde dort viele gute Informationen, aber es ersetzt nicht einen Blogartikel. Auch Deinen Artikel habe ich über Twitter gefunden und so macht es auch für mich Sinn.

  • Ein sehr gut geschriebener Artikel. Du berücksichtigst viele Effekte der „neuen“ Dienste, die nach dem Bloggen dazukamen. Mir persönlich gefallen die dargestellten Zusammenhänge sehr gut, letztendlich kann ich nur den Satz vom ad vor mir wiederholen: seit langem das Beste zu diesem Thema.
    Wobei gerade dieser Satz von einem, der Blogs für tot erklärt hat, Bauchkraulen pur ist.

    Vielen Dank für den guten Artikel, mein Feedreader ist um einen Blog reicher.

  • Du schreibst, die Amerikaner hätten eine „viel angenehmere Blog- und Kommunikationskultur“. Das ist wohl wahr: Verlinke ich einen Artikel, meldet sich gelegentlich der Schreiber per Kommentar und begrüßt mich als Teilnehmer der Debatte. Höflichkeit, von Deutschen als „oberflächlich“ gedisst, makes my day. Und sie haben noch etwas, das im deutschsprachigen Raum vielen abhandengekommen ist, die sich online herumtreiben: Neugier. Mir ist aufgefallen, dass sich amerikanische Besucher meines Blogs längere Texte von Anwendungen übersetzen lassen, bei denen Deutsche sofort die Flucht ergreifen.

  • Ein wirklich toller Artikel. Irgendwie ironisch, dass ich über Twitter darauf gestoßen bin.
    Du hast in vielem Recht, vor allem, dass viele weniger bloggen als „früher“ (So lange bin ich noch gar nicht dabei). Aber wenn die interessanten und spannenden Links schon bei Twitter stehen, warum soll ich darüber in mein Blog schreiben? Vielleicht, weil viele Menschen nicht bei Twitter sind. Vielleicht, weil man mehr als 140 Zeichen für einen Kommentar hat. Vielleicht, weil es in Blogs dann wieder mehr um Meinung und Dinge geht, die einen selber länger beschäftigen als „Schwupp und weg.“
    Ich denke, dass sich Twitter und Blogs sehr gut ergänzen und nebeneinander existieren können. Für mein Blog nehme ich mir in Zukunft jedoch wieder mehr Zeit. Auch wenn es mehr Aufwand bedeutet, gibt es mir selber viel mehr zurück.

  • Ich bin über einen Artikel von indigoidian.de hierher gescheucht worden– ich glaube, dass ist mein persönlicher Beleg dafür, dass das Bloggen nicht ausstirbt, und die Links genausowenig. Es gibt halt eben nur keine „Großen“ mehr, sondern viele Kleine, die viele andere Kleinen „supporten“.

    Anyway, ich habe leider nicht so viel Zeit, viel zu schreiben.. aber hey, ein Feed-Abonnent mehr :)

  • Sehr schöner Artikel! Und ich bin sogar sehr passend über eine Verlinkung in einem anderen Blog darauf gestoßen.

    An eine Verdrängung von (guten) Blogs durch Twitter oder Facebook mag ich nicht so recht glauben, da letztere doch eher den Austausch von Nichtigkeiten dienen und eben nicht wichtiges vermitteln können. Meinungen, Reportagen, Hintergründe über Twitter? Das wird nichts. Wie sollte man so einen Blog-Eintrag wie diesen hier nur halbwegs über solche Dienste vermitteln können? Twitter ist vielleicht die Schlagzeile, das Seite 1-Girl, für einen richtigen, vernünftigen Text. Mehr nicht, weniger aber wohl auch nicht.

  • @Marcel: Es tut mir leid wenn du dich ungerecht behandelt fühlst, vielleicht hätte der Link nicht sein müssen.
    Aber ich mag die Art nicht, wie du in deinen Kommentaren zu deinem Artikel über belanglose Blogs sprichst, wie du deren Inhalte „beschissen“ nennst, wie du dich selber als “relativ groß“ bezeichnest, und wie du dich in diesem Zusammenhang selber dafür lobst, dass du auf ein Blog verlinkt hast, das „vorher keine Sau kannte“. Das alles beinhaltet für mich persönlich zu viel negative und arg arrogant wirkende Bewertung.

    Das ist selbstverständlich Geschmackssache, aber mein Geschmack ist das nicht.

  • Hehe, das ist einfach toll zu lesen. Danke für den Artikel. Auch ich bin über einen Link darauf gestoßen, gleichzeitig aber auch in Twitter darüber gestolpert. Doppelte Neugier führt auch eher zum Lesen. Ich glaube ich darf mich als Winzling des Bloggens bekennen. Meinen Blog lesen vielleicht nur ein paar Freunde und ab und zu stößt mal der ein oder andere dazu und liest etwas, weil ich woanders Kommentare hinterlassen habe. So freut man sich über jeden Besucher. Aber ich glaube das Ziel eines Blogs steckt nicht immer nur in der Wirkung nach außen. Zum Großteil schreibt man doch auch für sich. Man möchte teilen, was einen bewegt und heilt sich dabei selbst.
    Ich finde Visitor- und Klickzahlen sollten einen nicht davon abhalten weiter zu machen. Ich habe es jedenfalls nicht vor ;)

  • Also Nagel auf den Kopf getroffen und abonniert :) Soviel Struktur wie dieser Text hat würde ich meiner Kopf-Disko auch manchmal wünschen.

    Eine kleine Beobachtung die ich schon beim Kai gemacht hat stößt mir hier jetzt aber nochmal wies Brett vor den Kopf: Ihr könnt ja alle Schreiben wie die Buchautoren persönlich. Kommentare soweit die Finger scrollen.

    Warum sieht man sowas denn nicht öfter auch mal in den „alltäglichen“ Kommentaren?
    Öfter einfach mal beim RSS „Skimming“ vielleicht den ein oder anderen Artikel zur Seite legen, nochmal in Ruhe lesen und eigene Meinung und eigenes Wissen in die Diskussion einbringen. (Instapaper, ReadItLater sind dabei tolle Kameraden) Feedleser und Besucherzahlen sind schön und gut.
    Was einem aber erst so richtig den Spaß an der Sache gibt ist ,wenn man merkt das hinter den x-Visits, richtige Leute stecken die was mitzuteilen haben.

    Herz für Blogs, Geretweete und was es sonst noch so alles Socialiges gibt kommt dann ganz von alleine…

  • Das ist ’ne sehr hübsche und in großen Teilen sehr treffende Analyse geworden. Von Twitter habe ich mir in der Tat mal mehr erhofft, gerade was Hinweise auf lesenswertes im Netz angeht. Das Rauschverhältnis ist allerdings ziemlich schlecht, sodass ich viele der „besseren“ (oder eher für mich passenden) Empfehlungen inzwischen über den Google-Reader bekomme.

  • Donnerwetter. Schöner Artikel, passend in Resümee und Ausblick. Ich weiß nicht, ob die Blogkultur drüben eine bessere ist, aber zumindest bei den Musikblogs hier herrscht (von Ausnahmen) abgesehen Neid, Missgunst und Verlinkungsgeiz in Reinkultur. Ein Grund für mich, die Strassenseite zu wechseln. Wenig Freundlichkeit und Leidenschaft. Und Twitter? Blödsinn, der von mir nur als Linkschleuder genutzt wird.

  • Auf alle Fälle ein Artikel mit vielen guten Gedanken!

    Die Kommentarkultur in Deutschland… Dazu muss man überhaupt Kommentierer haben; ich habe mich schon oft gefragt, warum ich kaum Kommentare, aber auf niedrigem Niveau immer mehr Leser (der Großteil offenbar Nicht-Blogger) erreiche. Die haben offenbar kein so großes Mitteilungsbedürfnis wie der Blogger-liest-Blog-Leser.

    @Marius: Zu deinem Aspekt mit mehreren Kommunikationskanälen: Ich habe das für mich so gelöst, dass ich Artikel mit „Fundament“, mehr Aufwand, die man auch in ein paar Wochen, Monaten oder wenn man ganz viel Glück hat (und sich die Servergebühren noch leistet) auch in einem Jahr noch mit Gewinn lesen kann auf das Blog stelle. Kurzfristiges und vergängliches wie reine Terminankündigungen, temporäre Links dagegen auf die Faceboo-Fansite. Eine recht praktische Lösung bisher, mal abwarten, wie sich das so entwickelt.

    @Peter: Was die Musikszene angeht kann ich dir insoweit zustimmen, dass sie recht „zart“ nur vernetzt ist. Ich habe den Eindruck, man liest sich gegenseitig, kommentiert dann und wann (zumindest tue ich das ganz gerne, wenn auch immer weniger, weil ich immer weniger Zeit habe), aber das war’s dann auch. Wäre das der Stand der Dinge, kann man sich fragen, ob das nun gut, schlecht oder okay ist. Neid und Missgunst habe ich bisher eigentlich nicht so oft erlebt – Linkgeiz dagegen auf alle Fälle. Hopp Schwiz…

  • > Ich merke selber wie ich zunehmend nicht mehr in der Lage bin, alle möglichen Kommunikationskanäle zu befüllen.

    Na, dann lass es doch einfach ;-)

    Ich habe dieses regelmäßige Befüllungsbedürfnis noch nicht mal bei Partnerin/Freunden/Sportkollegen. Twitter, Facebook, Skype, und, und, und können da ruhig gelegentlich mal etwas länger warten.

  • […] Und was machen die Blogs im Jahre 2009? – Maingold Sehr guter Kommentar von Maingold zu dem, was im Moment (mal wieder) die deutsche Blogwelt bewegt: … >>>Während die Amerikaner in Blogs mehr Wert auf beidseitige Kommunikation legen, was im Internet auch immer mit Verlinkung zu tun hat, geht es den Deutschen oft mehr um eine einseitige Veröffentlichung. (tags: blogs german germany 2009) […]

  • @Marius:
    Oh, das liegt alles lediglich daran, dass du
    1. den Kontext nicht ganz mitbekommen hast / mitbekommen wolltest,
    2. es negativ auslegst. Nur, weil man nicht immer unfassbar bescheiden ist, ist man nicht direkt arrogant. Das was ich sagte waren Tatsachen und ich habe alles relativiert, in dem ich es nicht auf ALLE Blogs bezog.

    In den Kommentaren vorher beschwerten sich Menschen, dass die „großen Blogs“, welche auch immer das sind, ich schätze mal, dass Spreeblick und Stylespion sogar in deinen Augen als „große Blogs“ bezeichnet werden dürfen, die kleineren nie fördern, sie im Keim ersticken und man als neuer Blogger sowieso keine Chance hat. Darauf brachte ich das Beispiel mit Maxi. Guter Content, guter Blog, Erwähnungen in großen Blogs. Wenn du einen Blog führst, der keinerlei Beachtung findet, liegt das mit Sicherheit daran, dass er schlechten Content hat. Unabstreitbar.

    Alles also weit weniger negativ und böse, wie man es hinstellen kann.

    Aber hej. Man kann ja machen, was man will.

  • Wirklich sehr schöner Artikel und aufschlussreich. Nach 9 Monaten in der Deutschen Blogsphäre ist es mir mit nDevil auch schon richtig ans Herz gewachsen und ich wüsste gar nicht mehr was ich ohne dem täglichen Drang an News und Community machen würde. Ob es sich finanziell lohnt ist eher zu bestreiten ausser man hat ein gutes Thema und findet schnell viele Leser bzw wird von den „großen“ Medien nicht ignoriert.
    Twitter ist wahrlich ein großes Hilfsmittel und ich verstehe die Twitter Gründer wieso sie Partou nicht verkaufen wollen, denn sie sind das nächste Google!
    Zum Glück sind mir noch nicht sooo viele Trolle begegnet aber beim Amerikinischen bloggen läuft es wahrlich etwas sozialer ab, aber man kann eine Nation ja nicht von heute auf morgen verändern weshalb ich es okay finde und auch gerne auf Konflikte eingehe.
    Ich wünsche jedem fröhliches Bloggen und hoffen das wirklich jeder die Chance dazu hat es mal auszuprobieren und es für sich zu entdecken.

    Gruß Balazs

  • […] Und was machen die Blogs im Jahre 2009? Marius betrachtet die Entwicklung speziell vor dem Hintergrund des boomenden Twitter-Geschehens, von dem ja viele meinen, der 140-Zeichen-Hype blute die Blogs aus. Wer MEHR Beiträge rund um dieses Thema verkraftet, wird auf “Selbständig im Netz” fündig, wo Peter Wandiger seine Blogparade “Blogs in Zeiten von Twitter, Facebook & Co” auswertet und dazu 37 Beiträge kurz vorstellt. […]

  • […] des Bloggens. Doch auch die Empfehlungen, die ich auf Facebook bekommen habe, zu dem Text auf Maingold und der Aktion „Der Tag der Zukunft“ waren lesenswert. Witzig zusammengefasst mit mehr Links […]

  • Danke für den Artikel. Wer selbst die Mühe auf sich nimmt einen Blog dauerhaft zu betreiben, der weiß welches Investment da auf einen zukommt.

    Geld verdienen mit Blogging? Ein schöner Traum wenn man nicht gewillt ist dieses Investment auf sich zu nehmen. Wie auch bei anderen Dingen gilt der Satz „10% Inspiration und 90% Transpiration“. Das ist der Weg zum Erfolg mit Blogs.

    Mein Lieblingsblog http://www.macmaniacs.at/

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